Symbolbild: BFC-Trainer Christian Benbennek bringt mit Theodor Bergmann und Matthias Steinborn frische Qualität von der Bank. Patrick Skrzipek

David Bergner, Trainer des ZFC Meuselwitz, war nach der 0:3-Niederlage seiner Thüringer am Freitagabend im Sportforum gegen den BFC Dynamo um Erklärungsversuche nicht verlegen. Der Wind. Fehlende Gier, Tore zu erzielen. Man habe sich auch selber im Weg gestanden. „Dann ist die Qualität des BFC auch noch so, dass man gut wechseln kann“, meinte der einstige Aufstiegstrainer des Chemnitzer FC und verwies dabei auf einen interessanten Aspekt, der im Sportforum bis zur Winterpause ein Fremdwort gewesen war – die Bank.

Optionen für BFC-Coach Benbennek

In der Tat haben sich die Hohenschönhauser vor dem Start in die zweite Saisonhälfte ordentlich Gedanken gemacht, wie sie denn ihr Team noch schlagkräftiger machen könnten. Trainer Christian Benbennek kann jetzt auf die Bank seines Vertrauens setzen, ist beim Spitzenreiter sozusagen mit dem weinrot-weißen Band der Sympathie unterwegs.

Sebastian Hertner, Ex-Kicker des von der Insolvenz bedrohten Drittligisten Türkgücü München, ist gleich fest im Stamm. Der aus Jena gekommene Theodor Bergmann tastet sich Stück für Stück heran und bewies bei seinen Kurzeinsätzen schon ein feines Auge für das Spielgeschehen. Niklas Brandt, 2021 durch eine Bauchmuskelverletzung und sich anschließende Sprunggelenksprobleme lange Zeit außer Gefecht gesetzt, ist auch wieder zurück. Das gilt auch für Matthias Steinborn, dem natürlich noch etwas zu 100 Prozent fehlen.

Dynamo kann System umstellen

Dies führt dazu, dass Spieler wie Marcel Stutter, Justin Möbius, Philip Schulz oder Joey Breitfeld  – allesamt zuletzt Stammpersonal – diesmal zunächst nur auf der Bank Platz nehmen mussten oder gar ganz außen vor waren. Vorteil Benbennek. Er hat was in der Hinterhand. Und kann munter im System variieren, vom häufig angewandten 4-3-3 auf ein 3-5-2 umswitchen.

„Wir sind  froh, dass wir so einen großen Kader haben. Dass wir so nachschießen können, dass die Qualität nicht nur bleibt, sondern sogar noch ein Stück größer ist. Dass, wenn man den Spielverlauf ansieht, man noch mal darauf reagieren kann, wo es schwierig ist“, so Benbennek.

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