Morgens mit Mütze. Ist ja manchmal noch ein bisschen frisch. Aber die Aussicht auf ein freies Wochenende sorgt für blendende Laube bei BFC-Stürmer Christian Beck und seinen Kollegen. Patrick Skrzipek

Manchmal kann ein Unglück auch zum Glücksfall werden. Der BFC erlebte dies Ende September mit dem unerwarteten 2:3 im Landespokal bei den zwei Klassen tiefer spielenden Füchsen aus Reinickendorf. Das Pokal-Aus beschert den Hohenschönhausern nun an diesem Wochenende, wo sich CFC Hertha 06 und Viktoria (Sonnabend, 14 Uhr) sowie der Berliner AK und die VSG Altglienicke (Sonntag, 14 Uhr) in der Vorschlussrunde des Berliner Cups gegenüberstehen, ein spielfreies Wochenende. Und das wollen die Dynamos trefflich nutzen.

Nachholspiele muss der BFC zum Glück nicht absolvieren. Und so kommt Trainer Christian Benbennek die Pause gerade recht zum Krafttanken vor dem Saisonendspurt. „Es ist ganz wichtig, dass du in dieser Phase auch mal den Kopf frei kriegst. Du muss mal was anderes machen und nicht immer nur an Fußball denken“, so der 49-Jährige, der seinen Jungs ein komplett freies Wochenende verordnete.

Acht Hürden warten auf den BFC

In den letzten fünf Tagen hat Benbennek die Zügel im Training noch mal angezogen. Nun dürfen die Füße hochgelegt werden, ehe am Montag die Vorbereitung auf den Kick beim Chemnitzer FC (2. April, 14.05 Uhr/live im MDR) beginnt.

Acht Hürden müssen Christian Beck, Andor Bolyki und Co. noch meistern. Darunter Kicks eben gegen Chemnitz, Jena, BAK und Altglienicke. Das wird alles kein Zuckerschlecken. Denn noch ist Verfolger Lok Leipzig dem BFC auf den Fersen, hat die Chance, in drei noch ausstehenden Partien den Rückstand von elf Zählern auf zwei Punkte zu verkürzen.

Wobei die Meisterschaft ja nur die Zwischenetappe auf dem Weg in die Dritte Liga darstellen soll. Am Ende wartet die Relegation gegen den Gewinner der Regionalliga Nord. Derzeit hat der VfB Oldenburg die besten Karten. Auch, weil Verfolger Kiel II keine Drittligalizenz beantragt hat und die Reserve von Werder Bremen nun vier Zähler hinter den Niedersachsen zurückliegt. Doch das ist alles Zukunftsmusik. Erst einmal müssen die ausgeruhten Dynamos jetzt ihre PS im Schlussspurt auf die Piste bringen.

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