Die Argumente von BFC-Trainer Christian Benbennek finden beim NOFV kein Gehör. Patrick Skrzipek

Der Unmut des BFC über die längere Zwangspause zwischen dem letzten Punktspiel (15. Mai) und dem Relegationsauftakt am 28. Mai gegen den Nordmeister schlägt weiter hohe Wellen. BFC-Trainer Christian Benbennek sieht darin eine Wettbewerbsverzerrung. Jetzt kontert der NOFV die Klagelieder der Weinrot-Weißen.

Dynamo sieht sich benachteiligt. Der Nordmeister, womöglich der VfB Oldenburg, spielt noch am 21. Mai, bleibt so im Flow, die Hohenschönhauser hingegen laufen die Gefahr, aus dem Rhythmus zu kommen.

Beim Verband versteht man die Aufregung der Dynamos aber nicht so ganz. Oder zieht sich zumindest den Schuh nicht an. Die Schuldfrage wird eher im Norden verordnet. „Es gibt ja noch das Landespokalfinale. Da hätte Dynamo ja auch drinstehen können“, verwies NOFV-Spielleiter Wilfried Riemer auf den Finaltag der Amateure, der eine Woche nach dem Ligaschluss steigt.

Verband sieht das Dynamo-Dilemma als selbst verschuldet an

Die Punkterunde musste also vorher beendet werden. Und den finalen Spieltag der Regionalliga Nordost auf den 21. Mai zu legen, wäre auch nicht gegangen. In der Liga-Schlussrunde müssen alle Teams gleichzeitig spielen, um einer möglichen Wettbewerbsverzerrung vorzubeugen.

Dass Dynamo das Endspiel des Berliner Landespokals nicht erreicht hat, weil man bei Verbandsligist Füchse Berlin früh ausschied und somit nun 14 Tage Pause zwischen Liga-Ende und dem ersten Relegationsspiel hat (28. Mai), wäre selbst verschuldet. Als Finalist hätte man kein spielfreies Wochenende gehabt.

Ist ein Argument. Hätte man aber dennoch anders regeln können. Bei der Aufstiegsrelegation zur 2. Liga und der Bundesliga beenden ja auch alle drei betroffenen Spielklassen die Saison gleichzeitig.

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