BFC-Stürmer Matthias Steinborn – hier im Duell mit Oldenburgs Gazi Siala – versuchte seine Dynamos unter der Woche noch mal zu pushen. Patrick Skrzipek

Er kennt beide Seiten – den Aufstieg mit Magdeburg in die 3. Liga. Aber auch das Scheitern in der Relegation mit Lok Leipzig. Von daher war es kein Wunder, dass Matthias Steinborn der Erste war, der im Mannschaftskreis nach dem 0:2 im Hinspiel gegen Oldenburg einen flammenden Appell an die Kollegen losließ.

Der Glaube an das Wunder vom Marschweg ist in den Köpfen der Dynamo-Kicker fest verankert. Was genau Steini seinen Jungs mit auf den Weg gegeben hat, wollte der Stürmer nicht verraten. Nur so viel: „Es waren Emotionen pur. Wichtig ist, dass wir jetzt noch enger zusammenrücken und sich jeder Einzelne im letzten Spiel für den Erfolg zerreißt. Jeder muss an seine Grenzen gehen.“

Gegen Oldenburg: Steinborn glaubt weiter an den BFC

Der Glaube nährt sich auch aus dem Saisonverlauf und dem Wissen um die eigenen Möglichkeiten. „Wir haben es nur in ganz wenigen Spielen in dieser Saison nicht geschafft, ein Tor zu erzielen. Von daher bin ich mir sicher, dass wir mit der geballten Offensivpower in die Partie gehen werden“, so der Blondschopf.

Eine Andeutung, was auf die Oldenburger zukommen wird, machte Steinborn dann doch noch. „Innerhalb der Mannschaft ist eine Jetzt-erst-recht-Stimmung zu verspüren“, so der 33-Jährige, der davon ausgeht, trotz eines auslaufenden Vertrages auch in der kommenden Spielzeit für den BFC auf Torjagd gehen zu dürfen.

Die Frage ist halt nur, in welcher Liga. Wenn es nach ihm geht, in Liga drei. Denn da hat er trotz seiner insgesamt 213 Regionalligaspiele noch nie einen Fuß hinsetzen dürfen. Als der FCM dorthin aufstieg, musste Steini in Babelsberg weiterspielen.

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