Strengt euch an, Dynamos: Die Fans wollen euch heute glücklich sehen und ihr wollt euch mit einem schönen Gefühl aus der Punkterunde verabschieden. Patrick Skrzipek

Zum Ersten, zum Zweiten und jetzt endlich zum Dritten? Zweimal musste die Titelfeier des BFC Dynamo verschoben werden. An diesem Sonntag soll es endlich so weit sein. Bei der VSG Altglienicke wollen die Weinrot-Weißen ihren dritten Matchball endlich verwandeln (13 Uhr, Jahnsportpark).

Alles, was es dafür braucht, ist ein winziges Pünktchen. Selbst wenn das nicht drin sein sollte, muss Dynamo dafür Sorge tragen, dass es nicht 13 schlägt! Denn genauso viele Tore – neben einem Dreier versteht sich – muss Jena bei seinem zeitgleichen Gastspiel in Fürstenwalde aufholen.

Dynamo will keine Rechenspiele zulassen

Man kann gespannt sein, ob der derzeit auf einem Abstiegsplatz stehende FSV Union die Füße hochlegt und den Gästen aus Thüringen ein Schützenfest ermöglicht. Es ist immerhin ein Heimspiel, da sollte man sich nicht hängen lassen. Zumal die Rettung nicht ausgeschlossen werden muss. Dazu könnte auch ein Aufstieg der Dynamos beitragen.

Doch Christian Beck, Matthias Steinborn & Co. wollen es gar nicht groß auf solche Rechenspiele ankommen lassen, sondern selber den Sack zumachen, nachdem am vorigen Wochenende die hohen Herren vom NOFV mit der Meistertrophäe unverrichteter Dinge aus dem Sportforum wieder abrücken mussten nach dem 1:2 des BFC gegen den BAK. Es müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn man das Ding nicht endlich in die Finger kriegt und sich dann in Ruhe auf die Relegation vorbereitet.

Da hat Oldenburg in der Nordstaffel am Freitag mit einem 2:1 gegen Lübeck die Weichen gestellt. Man darf gespannt sein, ob Wolfgang Sidka, der Präsident der Oldenburger, den BFC wieder persönlich unter die Lupe nimmt. Der ehemalige Hertha-Profi lebt ja in der Hauptstadt und war in der jüngeren Vergangenheit häufiger als Zaungast bei Dynamo unterwegs.

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