Auch wenn gerade ein Regionalligaspiel nach dem anderen dem Winterwetter zum Opfer fällt - irgendwann ist der frostige Spuk vorbei. Dann muss auch der BFC Dynamo bereit sein. Die Verantwortlichen tun das Möglichste, damit das auch so ist.
Schon in der Winterpause hatte Trainer Sven Körner (43) die linke Abwehrposition als einen Punkt auf seiner To-do-Liste. Nach dem Kreuzbandriss von Americo Neves (22) und bei den langwierigen Fußproblemen von Valdemar Sadrifar (24) hatte er die als Kader-Schwachstelle ausgemacht.
Echter Spezialist für hinten links
Erst recht bei den im Frühling anstehenden vielen englischen Wochen und damit einer hohen Dauerbelastung. Sport-Geschäftsführer Enis Alushi (40) ging da mit und machte sich auf die Suche nach Verstärkung.
Als ersten Winterzugang präsentierte er Kevin Lebersorger (20), der von Ösi-Bundesligist Linzer ASK bis Saisonende ausgeliehen ist. Ein großes Talent, das rechts sowie links hinten spielen kann. Und jetzt ist auch noch ein echter Spezi für links hinten da.
Kuffour kommt von Ösi-Zweitligist
Wieder wurde Alushi in der Alpenrepublik fündig: Lloyd-Addo Kuffour (23) stand zuletzt bei Ösi-Zweitligist Amstetten unter Vertrag. Alushi: „Er schließt die Lücke auf der linken Außenverteidiger-Position, die sich durch die Verletzung von Neves ergeben hat.“
Anders als Lebersorger, der in Vöcklabruck in Oberösterreich geboren wurde, ist für Kuffour die Regionalliga Nordost aber kein Neuland. Lloyd-Addo erblickte in Hannover das Licht der Welt, wurde bei 96 und Borussia Dortmund ausgebildet und guckte sich auch schon in Regionalliga Südwest (Steinbach Haiger) und West (Ahlen) um.
Dynamo kennt Kuffour bisher als Gegner

Aber richtig gut kennt er sich im Nordosten aus. Für Optik Rathenow und den FSV Zwickau kam er auf insgesamt 71 Einsätze – darunter auch Duelle gegen den BFC Dynamo –, bevor es ihn nach Amstetten zog.


