Torjubel zum 3:0 durch die Dynamos Chris Reher (r.) und Amar Suljic.
Torjubel zum 3:0 durch die Dynamos Chris Reher (r.) und Amar Suljic. Patrick Skrzipek

Haben Sie es auch mitbekommen? Diesen seismografischen Ausschlag in Hohenschönhausen so gegen 14.52 Uhr! Das war der Stein, der allen Anhängern des BFC Dynamo beim Abpfiff der Regionalligapartie gegen Tennis Borussia vom Herzen gefallen ist nach dem Vierfach-Wumms des Wochenendes. Denn die Weinrot-Weißen gewannen mit 4:1 (4:0) gegen das Schlusslicht und beendeten damit ihre wochenlange Durststrecke ohne Dreier.

Andreas Pollasch mit einem Lattenunterkantenknaller aus 30 Metern (9.), Christian Beck nach feinem Zuspiel von Amar Suljic (17.) und später noch mal per Kopf (31.) zu seinem vierten Saisontreffer sowie Chris Reher (27.) ließen die 1418 Zuschauer im Sportforum frohlocken. 

TeBe wurde zum Aufbaugegner für den BFC

„Wir waren heute der richtige Aufbaugegner für den BFC“, räumte TeBe-Trainer Abu Njie dann auch ein. Dass man es nach der Pause etwas ruhiger angehen lässt bei so einem Vorsprung, sei menschlich verständlich, wie Njie treffend anmerkte. Aber für den Trainer des Siegers und die Zuschauer natürlich weniger schön.

Dynamo behielt zwar weitestgehend die Kontrolle, gestattete den Veilchen aber ein wenig mehr Spielraum. Was am Ende nach einer kurzzeitigen Konfusion im BFC-Strafraum von Nemanja Samardzic mit dem Ehrentreffer bestraft wurde (70.). Ein Bienchen für charakterliches Verhalten, denn nach so einem Rückstand sind schon ganz andere Teams völlig zusammengebrochen.

„Ich möchte gar nicht so viel zu dem Spiel sagen. Wenn es nach 31 Minuten 4:0 steht, dann haben wir relativ viel richtig gemacht. Von der Mentalität, vom Druck, von den Abständen im Spiel und der Präsenz“, so Dynamo-Trainer Heiner Backhaus. 

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