Andreas Pollasch (l.) und Joey Breitfeld (r.) feiern mit Christian Beck das 1:0 gegen Babelsberg. Patrick Skrzipek

Beim Ständchen zum Geburtstag für Christian Beck (34) und Bastian Schrewe (20) sang so mancher Dynamo deutlich hörbar lauter, als es der Musikalität zuträglich war. Egal, es zeugt einfach von der verdammt guten Stimmung im Team, das nach zwei 1:0-Siegen wieder vor Selbstbewusstsein nur so strotzt.

Auf das 0:1 im Derby bei Lichtenberg ließen die Dynamos erst gegen Herthas Amateure und dann gegen Babelsberg die Antworten folgen. Eine butterweiche Flanke von Andreas Wiegel versenkte Christian Beck per Kopfball zum Goldenen Tor. Seine 19. Bude der Saison. Was für ein Volltreffer-Transfer.

Der Stürmer ist ein Volltreffer-Transfer

„Die Mannschaft hat das wieder sehr gut gemacht. Schließlich sind das alles verdammt schwere Spiele für uns. Gegen den Spitzenreiter sind die Gegner noch einen Tick motivierter“, drückt sich Trainer Christian Benbennek vor dem Einzellob für seinen Stürmer. Aber natürlich weiß er, wie wertvoll „Becks“ für die Dynamos ist. Vielleicht sang genau deshalb auch der eine oder andere etwas lauter.

Die nächste schwere Hürde im Aufstiegsrennen der Regionalliga steht für die Dynamos am Sonntag an. Bei Chemie Leipzig (16 Uhr) wollen sie ihren grandiosen Vorsprung verteidigen. Muss ohne die eigenen Fans gelingen. Aufgrund der Vorfälle im Hinspiel verzichtet der BFC auf die Unterstützung seiner Anhänger. Benbennek sportlich: „Dort müssen wir es ohne unsere Fans packen.“

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