Schlussjubel der Dynamos nach dem 1:0 über Babelsberg: Wollen Niklas Brandt, Darryl Geurts, Andreas Pollasch, Sebastian Hertner, Emiliano Zefi und Justin Reichstein (v. l.) am Sonntag bei Chemie Leipzig wiederholen. Foto: Skrzipek

Für Christian Benbennek gibt es keine leichten Gegner. Das predigt der Coach des BFC Dynamo seinen Spielern in einer Endlosschleife. Spiele wie das 0:1 in Lichtenberg geben dem Coach recht. Und doch gibt es Partien in der Regionalliga, die sind irgendwie anders. Zum Beispiel die Begegnung Sonntag bei Chemie Leipzig (16.00 Uhr).

„Dieses Spiel müssen wir alleine gewinnen“, weiß Benbennek um die besonderen Umstände. Denn Dynamo spielt ohne die Unterstützung seiner Fans. Die bleiben zu Hause, weil der Klub nach der Vorgeschichte aus dem Hinspiel wegen der Rivalität der Anhänger jeglichen Anlass für Ausschreitungen unterbinden will.

Dynamo ohne Fans in Leipzig

So müssen die Dynamos es auf dem Platz alleine richten. „Wir machen das ohne unsere Fans und für unsere Fans“, verspricht Benbennek und vertraut auch auf den neuen Lauf seiner Dynamos.

Nach der Derby-Pleite in Lichtenberg summt der Dynamo wieder. 1:0 gegen Hertha II, 1:0 über Babelsberg – die Chemie im Team stimmt, das große Ziel Aufstieg schweißt das Team zusammen.

Egal wie schief die Tabelle ist, Dynamo kann Platz 1 aus eigener Kraft verteidigen. Völlig egal, wie oft die Verfolger gewinnen. Völlig egal, welche Kampfansagen sie noch machen. Und das soll auch Sonntag nach dem Spiel bei Chemie so sein.

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