BFC-Stürmer Christian Beck schlägt die Hände über dem Kopf zusammen. Dicke Chance vergeben. Das war nicht der Tag der Dynamos beim 0:2 gegen Oldenburg. Patrick Skrzipek

Die Kulisse war da. 4270 Besucher. Die Stimmung auch. Das Ergebnis aber ernüchterte. Nach dem 0:2 (0:1) gegen den VfB Oldenburg braucht der BFC Dynamo ein kleines Fußballwunder, um in einer Woche in Niedersachsen das Ding noch zu drehen und den ersehnten Aufstieg in die 3. Liga doch noch zu schaffen.

Zuzuschreiben haben es sich die Weinrot-Weißen irgendwie selbst. Denn nach einer verschlafenen ersten Halbzeit, in der Robert Zietarski nach einer Ecke zur Führung einköpfen konnte (27.), machten die Hausherren in Durchgang zwei mächtig Druck. Allein: Das Runde wollte nichts ins Eckige.

BFC trifft gegen Oldenburg das Tor nicht

Alexander Siebeck scheiterte kurz nach Wiederanpfiff (49.). Wäre vom Zeitpunkt her ideal gewesen, um die Partie zu drehen. Bei Christian Becks Kopfball (68.) hatte das ganze Stadion schon den Torschrei auf den Lippen. Max Klump traf die Kugel nicht richtig (88.), Matthias Steinborn setzte wenig später einen Kopfball daneben. Sollte offenbar nicht sein.

„Unser Matchplan ist voll aufgegangen. Wir wollten Beck & Co. von unserem Tor fernhalten und selber den einen oder anderen Standard oder Konter nutzen“, freute sich Oldenburgs Trainer Dario Fossi. Und das sogar doppelt. Denn auch nach der Pause konnte Torschütze Zietarski seinen Schädel noch einmal gewinnbringend einsetzen. Mit dem 2:0 (78.) stießen die Gäste das Tor zur 3. Liga ganz weit auf.

Dynamos Reher klagt über mangelnde Entschlossenheit

„Wir waren ein bisschen verhalten am Anfang. Da haben wir nicht unser wahres Gesicht gezeigt. Nach der Pause haben wir ordentlich Druck gemacht. Ich denke, dass wir da auch ein Tor verdient gehabt hätten. Aber es sollte einfach nicht sein“, meinte ein sichtlich geknickter BFC-Abwehrecke Chris Reher.

Der größte Unterschied an diesem Tag? „Wir kriegen zwei Standards. Das ist immer blöd. So etwas müssen wir einfach besser und mit aller Macht verteidigen“, so der 28-Jährige.

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