BFC-Torjäger Christian Beck (l.) beglückwünscht Joey Breitfeld zu einem von seinen beiden Treffern gegen den SC Charlottenburg.
BFC-Torjäger Christian Beck (l.) beglückwünscht Joey Breitfeld zu einem von seinen beiden Treffern gegen den SC Charlottenburg. Patrick Skrzipek

Winterzeit, Transferzeit. Nicht so beim BFC Dynamo. „Es kann sein, dass wir noch etwas machen werden. Vielleicht verlässt uns ja auch noch ein Spieler. Aber unser Hauptaugenmerk liegt auf uns selber. Wir haben eigentlich schon mehrere Neuzugänge“, meinte BFC -Trainer Heiner Backhaus. 

Bitte was? Außer dem kurz vor Weihnachten verpflichteten David Haider haben die Dynamos doch gar keine Aktivitäten auf dem Transfermarkt vermeldet ...

Was Backhaus damit meint: „Unsere Verletzten sind unsere Neuzugänge!“ Spieler wie Alexander Siebeck, Joey Breitfeld oder auch Max Klump hat er dabei im Sinn. Alles eigentlich Stammspieler, die die Weinrot-Weißen in der Hinrunde vermisst hatten.  

BFC-Coach Backhaus hofft auf belebenden Konkurrenzkampf

„Ein Joey hätte bei mir zu 100 Prozent immer gespielt. Aber er hatte seine Schulterverletzung, ist fast zwei Monate ausgefallen. Joey lebt davon, dass er körperlich alles abrufen kann. Dass er seine Geschwindigkeit ausspielen kann. Das war in der Hinrunde natürlich nicht der Fall“, so Backhaus weiter. 

Es kommt ja nicht von ungefähr, dass der Vorlagenkönig der Weinrot-Weißen (13 Assists im Vorjahr) in dieser Spielzeit erst einmal einen Kollegen bedienen konnte. Immerhin sollten ihm seine beiden Treffer im Test gegen den SC Charlottenburg aufgezeigt haben, dass er wieder auf dem richtigen Weg ist.

Backhaus setzt beim BFC auf die medizinische Abteilung

Ähnlich sieht er das bei Max Klump. Erst jetzt sei der 23-Jährige wieder in der körperlichen Verfassung, dass er sein Spiel abrufen könne und damit dem Team helfe. Auch ein Marvin Kleihs war ja erst zur Mitte der Halbserie langsam wieder zurückgekommen aus einer langwierigen Verletzung. Aber ohne eine richtige Vorbereitung ist es halt schwer, alles aus sich rauszuholen.  

„Es wird wichtig, dass wir alle zusammenhaben. Damit der Konkurrenzkampf wieder richtig funktioniert. Ich bin kein Freund davon, dass Spieler am Montag schon wissen, dass sie Sonnabend spielen werden“, so Backhaus. Deshalb hofft er auch darauf, dass die medizinische Abteilung in den kommenden Tagen bis zum Restart gut arbeitet, damit die zuletzt kränkelnden oder durch die hohe Belastung des Trainings ausgefallen Akteure wieder richtig Fuß fassen. 

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