BFC-Kapitän  Niklas Brandt will das Spiel in Luckenwalde vergessen machen.
BFC-Kapitän  Niklas Brandt will das Spiel in Luckenwalde vergessen machen. Patrick Skrzipek

Die Gefühlslage beim BFC schwankt irgendwo zwischen Aufrappeln und noch Leiden. Der Blick auf die Tabelle legt die Emotionen schonungslos frei. Energie Cottbus, das Team, das die Dynamos 4:1 aus dem Sportforum fiedelte, ist Erster. Der BFC Zehnter. Mit zehn Punkten Rückstand.

Es hätten sieben sein können. Wenn sich die Dynamos nicht den 2:3-Blackout in Luckenwalde geleistet hatten. Diese Pleite ist nach Wochen des Aufschwungs der erste Rückschlag. Zwar sprach schon lange keiner mehr von der Titelverteidigung in dieser so schwierigen Saison. Aber der Glaube an die eigene Stärke kehrte zuletzt von Spiel zu Spiel etwas mehr zurück. Bis Luckenwalde.

BFC-Trainer Heiner Backhaus haut auf den Busch

Solche Spiele könnten auch Resignation ins Team träufeln. Aber nicht mit Heiner Backhaus. Der Coach haute mit seiner Kritik („Einigen Spieler fehlt die Demut“) mal so richtig auf den Busch. Völlig neue Töne in der Dynamo-Welt. Bis jetzt hatte sich Backhaus stets vor das Team gestellt. Doch in den freien Tag entließ er seine Kicker mit der größten aller Unsicherheiten.

Keiner kann sich vor dem letzten Spiel 2022 am Sonnabend gegen Lichtenberg seines Platzes sicher sein. Heute beginnt die Vorbereitung. Backhaus wird ganz genau hinschauen, wer verstanden hat. Es ist das letzte Spiel der Hinserie. Aber vielleicht das erste einer neuen Serie.

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