Wenn der Vater mit dem Sohne ... Vor dem Kick stimmte der Hausfrieden noch bei Familie Brandt. Links Papa Kai, rechts BFC-Kapitän Niklas. 
Wenn der Vater mit dem Sohne ... Vor dem Kick stimmte der Hausfrieden noch bei Familie Brandt. Links Papa Kai, rechts BFC-Kapitän Niklas.  Patrick Skrzipek

Hängt jetzt der Haussegen schief im Hause Brandt nach dem 9:0 des BFC Dynamo im Testspiel gegen den SC Charlottenburg? Immerhin wird der SCC ja von Kai Brandt (52), dem Vater von BFC-Kapitän Niklas (31), trainiert. Und ein wohlerzogener Sohn sollte dem Herrn Papa nicht so eine Demütigung zuteilwerden lassen. Hat Niki jetzt womöglich Hausverbot?

Rausreden könnte sich Brandt jr. immerhin noch damit, dass er dem Team seines Vaters aus familiärer Rücksichtnahme keinen eingeschenkt hatte. Das taten ja – umso unerbittlicher – die Kollegen Alexander Siebeck (3), Joey Breitfeld (2), Christian Beck (2) sowie Michael Blum und Erlind Zogjani.

BFC-Coach Backhaus freut sich über rausgespielte Tore

„Die haben ja auch nicht mit allen Stammspielern gespielt. Die haben nicht so einen breiten Kader wie wir. Wir hätten zwar sicherlich auch gewonnen, wenn die mit voller Kapelle gespielt hätten, aber sicherlich nicht so hoch“, versucht Niklas die Ehre seines Vaters hochzuhalten. 

Doch um das Spendieren eines Essens wird Brandt sr. jetzt nicht rumkommen. Schließlich hatte Papa Kai mit seinem Sprössling vor dem Kick ja darum gewettet, dass der Verlierer einen ausgeben müsse.

Bis gegen Lichtenberg herrscht bei Familie Brandt wieder Frieden

Apropos munden. Verständlicherweise schmeckte BFC-Trainer Heiner Backhaus der Auftritt seiner Regionalliga-Truppe. „Das war eine richtig gute Vorstellung über die ganzen 90 Minuten. In der ersten Halbzeit mit 7:0 zu führen gegen einen Berlin-Ligisten, ist nicht selbstverständlich. Wir haben zwar am Anfang etwas gebraucht, um uns in der Viererkette zurechtzufinden, aber nach 20 Minuten lief es dann“, so Backhaus, den vor allem erfreute, dass die Treffer fein serviert worden waren, keine Glückskekse, äh -dinger sich in die neun Kostbarkeiten eingeschlichen hatten. 

Bis zum Punktspielstart am 20. Januar gegen Lichtenberg 47 (19 Uhr, Sportforum) sollte sich aber der Familienfrieden wieder eingestellt haben bei den Brandts. Schließlich bekennt Papa Kai Brandt (l.), wenn er nicht für den SCC unterwegs ist, klar Farbe für Sohnemann Niklas (r.).

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