Das Feuer der Leidenschaft brannte im BFC-Block leuchtender als auf dem Rasen beim 1:1 in Fürstenwalde. Patrick Skrzipek

Ist es am Ende vielleicht besser so? Im heimischen Sportforum gegen den Berliner AK am kommenden Sonnabend zur Bundesliga-Primetime um 15.30 Uhr den Stempel abholen mit dem Wort „amtlich“? Zu Hause feiert es sich doch eh am besten. Also auf ein Neues, BFC. Die Meisterfeier ist nach dem 1:1 in Fürstenwalde nur aufgeschoben!

Immerhin haben sich da ja auch die hohen Herren vom Nordostdeutschen Fußball-Verband für das kommende Wochenende in Hohenschönhausen angesagt. Und die Titeltrophäe schleppen die NOFV-Bosse dann gleich im Handgepäck mit. Zwei Spieltage vor Schluss besitzt Dynamo mit sechs Punkte Vorsprung und einer um 15 Tore besseren Tordifferenz das deutlich bessere Blatt als Jena. Es bräuchte schon die berühmten Pferde vor der Apotheke, dass der Tabellenführer doch noch gestürzt wird.

BFC-Coach Benbennek: Punkt in Fürstenwalde ein Riesenschritt

„Es ist halt nicht immer so einfach, über die Ziellinie zu kommen. Ich glaube, das war bei dem einen oder anderen im Kopf heute“, meinte BFC-Torjäger Christian Beck. Ähnlich sah das sein Coach und Vornamensvetter Benbennek. „Wir haben ein großes Spiel gemacht und sind dann nervös geworden. Das ist normal in dieser Phase, wenn du ganz kurz davorstehst. Ich hätte es den Jungs“, so der 49-Jährige auch mit Blick auf die rund 2000 mitgereisten BFC-Anhänger, „heute gegönnt, dass sie hier und heute den Deckel drauf machen können. Tja, dann machen wir das eben ein andermal.“

Sein Fazit fiel bei aller Enttäuschung grundsätzlich nicht negativ aus. Für Benbennek ist das Glas halb voll, nicht halb leer. „Mit diesem Punkt haben wir einen Riesenschritt in die richtige Richtung gemacht, wenn man bedenkt, wie viele Ausfälle wir zu kompensieren hatten. Wir haben sehr viel Leidenschaft reingelegt, vielleicht vor allem nach Pause ein bisschen die Klarheit vermissen lassen. Dann müssen wir eben am nächsten Wochenende gegen den BAK den zweiten Matchball verwandeln“, so der Trainer der Weinrot- Weißen.

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