Philip Schulz bliebt dem BFC Dynamo ebenso erhalten wie sein Kollege Michael Blum. Patrick Skrzipek

Nun geht es Schlag auf Schlag! Nach Christian Beck (34), Chris Reher (28) und Joey Breitfeld (25) werden mit Michael Blum (33) und Philip Schulz (29) zwei weitere Akteure weiter den weinrot-weißen Dress tragen. Ein Gerüst zeichnet sich immer mehr ab beim BFC Dynamo für die kommende Spielzeit.

Doch bei den Hohenschönhausern will man nicht einfach nur weiter auf einmal eingeschlagenen Pfaden marschieren, sondern auch Neuland betreten. In der abgelaufenen Spielzeit wies Dynamo ja mit die Elf mit dem höchsten Durchschnittsalter in der Regionalliga Nordost auf.

Das brachte ein gewisses Maß an Erfahrung mit, die in engen Spielen oftmals für den BFC den Ausschlag gab. Aber auf Dauer ist das nicht als alleiniges Erfolgsrezept zu betrachten. Mag punktuell für gewünschte Resultate sorgen, doch man muss ja nicht nur eine Spielzeit im Auge haben, wenn man an eine Weiterentwicklung des Teams denkt.

BFC will Verjüngungskurs einschlagen

Daher legt man beim BFC bei der Suche nach Neuzugängen vor dieser Spielzeit Wert auf einen deutlichen Verjüngungskurs. Die weinrot-weißen Frischlinge sollen sich möglichst aus dem Bereich der U23-Akteure rekrutieren. Dort aber so viel Qualität mitbringen, dass sie nicht nur als Talente betrachtet werden müssen. Sondern eben den Arrivierten die Stammplätze streitig machen können.

Entweder sie erhöhen halt den Druck auf die Altvorderen. Was bei denen noch ein paar Prozentpunkte mehr herauskitzelt. Oder sie überflügeln diese. Was ja auch die Qualität anhebt. Zudem könnte man von ihnen einen Zuwachs im Geschwindigkeitsmoment erwarten.

BFC setzt auf U23-Akteure, nicht auf große Namen

„Wir werden jetzt keine großen Namen verpflichten, nur um der großen Namen willen oder weil man damit Schlagzeilen macht. Aber wir schauen genau hin, wo wir solche jüngeren Kicker mit Qualität anheuern können“, meinte Peter Meyer, der Wirtschaftsratsboss der Hohenschönhauser.

Hilfreich dabei kann natürlich auch Trainer Heiner Backhaus sein. Der war ja zuletzt in der Regionalliga Südwest unterwegs. Eine Region, die man im Nordosten nicht ganz so sehr auf dem Radar hat. Auch aus seiner Zeit bei Nord-Regionalligist Rehden, das unter ihm in der Spielzeit 2019/20 die beste Hinrunde der Vereinsgeschichte spielte, ehe Backhaus dann eine Rettungsmission bei Drittligist Sonnenhof Großaspach kurzzeitig antreten durfte, dürfte ihm der eine oder andere Kicker aufgefallen sein.

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