Ex-DDR-Nationalspieler Werner Heine spielte elf Jahre für den SC Dynamo bzw. den BFC Dynamo. Patrick Skrzipek

Tiefe Trauer bei Regionalliga-Meister BFC Dynamo. Werner Heine, einst ein richtig torgefährlicher Verteidiger und DDR-Nationalspieler, ist im Alter von 86 Jahren verstorben.

Heine kam im Alter von 19 Jahren vom SC DHfK Leipzig in die Hauptstadt zum SC Dynamo Berlin, gab am 25. Mai 1955 im Pokalspiel gegen Wismut Karl-Marx-Stadt sein Debüt für die Hohenschönhauser.

Sein insgesamt 263. Spiel im weinroten Dress, am 14. Mai 1966 gegen Rot-Weiß Erfurt, war dann sein letztes für den kurz zuvor gegründeten BFC Dynamo. In seinen elf Jahren beim späteren DDR-Rekordmeister (zehn Titel in Serie) war der schnelle Abwehrmann Stammspieler. Mit 30 Toren zeigte der Verteidiger auch immer wieder, dass er wusste, wo die Kiste der Gegner steht.

Werner Heine wird zur Dynamo-Legende

Von 1958 bis 1963 trug er in 29 Länderspielen auch das Trikot der DDR-Auswahl, die er sogar als Kapitän anführen durfte.

Zur weinroten Legende wurde Heine dann im Jahr 1959. Beim FDGB-Pokalsieg mit dem SC Dynamo Berlin spielte er beide Partien gegen Wismut Karl-Marx-Stadt (0:0 n. V. und 3:2) trotz einer Jochbeinverletzung durch.

Jetzt hat ein weinrotes Herz für immer aufgehört zu schlagen.

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