Dmitri Stajila und Christian Beck wollen jetzt endlich über den Meistertitel jubeln. Patrick Skrzipek

Peter Meyer, der Wirtschaftsratsboss der Dynamos, hatte gute Laune. Anspannung? „Warum denn? Den einen Punkt werden wir schon noch holen. Es müsste echt mit dem Teufel zugehen, wenn das in drei Spielen nicht klappt“, meinte Meyer vor dem Auftritt seiner Dynamos bei Union Fürstenwalde an diesem Freitag (19 Uhr/Ostsport.tv). BFC-Chefcoach Christian Benbennek hingegen ist etwas genervt. Alle zerren derzeit an ihm rum. Er möchte nur, dass endlich der Deckel drauf gemacht wird.

Wenn man puristisch an die Sache rangeht, ist ein Punkt zu wenig, um die Saison endlich abzustempeln. Aber bei einer Tordifferenz von plus 18 im Vergleich zu Jena gehört schon viel Fantasie dazu, wie die Thüringer das aufholen wollen in nur noch drei Partien. Egal, wie schwer das Restprogramm für den BFC ist. Denn da warten als Schlussakkord noch der BAK und Altglienicke.

Also einfach einen Dreier einfahren, dann ist auch diese Rechnerei unnötig. Was der BFC allerdings ohne drei Asse bewerkstelligen muss. Vielleicht auch sogar ohne fünf. Joey Breitfeld muss wegen Gelb-Rot beim 1:0 gegen TeBe passen. Chris Reher und Sebastian Hertner sahen gegen die Veilchen ihren jeweils fünften gelben Karton. Heißt: ein Spiel Zwangspause. Zudem gibt es Fragezeichen hinter Niklas Brandt (muskuläre Probleme) und Andreas Pollasch (kränklich).

„Aber die Jungs werden das schon hinkriegen“, ist sich Benbennek sicher. Und dann? „Dann ist Feiern angesagt. Denn sie haben etwas Großes erreicht. Für den Aufstiegsmodus können sie nichts“, meinte der 49-Jährige.

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