Niklas Brandt, Amar Suljic und Andreas Pollasch bejubeln einen Treffer des BFC Dynamo. 
Niklas Brandt, Amar Suljic und Andreas Pollasch bejubeln einen Treffer des BFC Dynamo.  Patrick Skrzipek

Er ist immer noch eine Maschine. Trotz seiner mittlerweile 34 Lenzen. Christian Beck, Mittelstürmer des BFC Dynamo, hat etwas, was man nicht lernen kann – den berühmten Torriecher. Mit seinen mittlerweile sechs Buden liegt der 1,96 Meter große Angreifer nur einen Treffer hinter dem Führungsquartett in der Torjägerliste.

Doch eins hat sich geändert bei den Weinrot-Weißen – der jüngste Aufschwung der Dynamos liegt nicht allein an Beck, sondern die Last wurde auf mehrere Schultern verteilt. Was dem BFC Mut machen sollte für den schweren Gang am Dienstag zu Chemie Leipzig (19 Uhr/Livestream MDR).

Dynamo steigerte Torschnitt um zwei Treffer

Nachdem die Hohenschönhauser nach dem sechste Spieltag nur mickrige zwei Törchen auf der Habenseite hatten, legten sie in den sieben Runden danach so richtig los. 16 Mal brachten sie das Runde im Eckigen unter. Im Schnitt trafen sie also 2,29 Mal pro Partie. Zu Saisonbeginn betrug diese Quote unterirdische o,33 Treffer pro Partie. 

Die Formtabelle demonstriert diesen Aufschwung auch entsprechend. Die weist den BFC auf Rang fünf auf in einem Ranking ab dem siebten Spieltag. Zwei Zähler hinter einem punktgleichen Führungsquartett, zu dem auch Chemie Leipzig gehört, und mit den drittmeisten Treffern hinter Cottbus (19) und Chemnitz (17). 

Doch das Faszinierende daran ist etwas anderes. Diese 16 Treffer verteilen sich auf insgesamt neun Akteure! Es genügt den Gegnern also nicht mehr, dass sie den Torschützenkönig der Vorsaison ausschalten, um Erfolg zu haben. Die Dynamos funktionieren durch die Bank als Kollektiv. Es ist nicht mehr Beck allein der Garant für Erfolge. Der BFC ist schwerer auszurechnen.

Ein Indikator dafür ist auch der Faktor Matchwinner. Also ein Treffer, der ein Spiel entschieden hat. Seit dem siebten Spieltag gelang Beck, der mit derzeit 0,46 Buden pro Partie seiner Vorjahresquote von 0,61 etwas hinterherhinkt, nur ein Mal so ein spielentscheidender Treffer. Amar Suljic, obwohl mit deutlich weniger Spielzeit ausgestattet als Becks, gelang das Kunststück schon zwei Mal, Darryl Geurts immerhin ein Mal. 

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