Bloß nix mehr sehen: BFC-Stürmer Christian Beck zieht sich das Trikot über den Kopf. Foto: Imago/Sebastian Räppold

Der Abpfiff in Oldenburg ist für den BFC Dynamo eine ganz brutale Klatsche mitten ins Gesicht. 2:1 führen sie beim VfB, es fehlt nur ein Tor für die Verlängerung und dann ist die Zeit abgelaufen. 40 Spiele einer grandiosen Saison sind für die Katz. Der Aufstieg ist futsch. Grenzenlose Leere macht sich breit, die Enttäuschung frisst sich tief in die verwundete Seele.

Nach zwei Spielen mit fast 200 Minuten Fußball zweier Teams, die „beide den Aufstieg verdient hätten“, wie es Oldenburgs Präsident Wolfgang Sidka formuliert, gibt es nicht den von den über 1000 mitgereisten Fans so ersehnten Jubel der Dynamos. Die Oldenburger Anhänger stürmen den Rasen und in dem Gemenge müssen die Dynamos sehen, dass sie Land gewinnen.

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Pyro-Stress im Dynamo-Block. IMAGO/Sebastian Räppold

BFC-Dynamo-Spieler flüchten im Platzsturm in die Kabine

In die Kabine retten sich Christian Beck und Co. Vor dem Jubel der Oldenburger, hinein in den eigenen Frust. Hier fliegt eine Flasche, dort knallt ein Tritt. Der Frust ist fast so groß, wie die Leistung der Spieler.  Worte fallen in dieser Situation schwer. Jeder ist zufrieden, dass er nicht vor ein Mikrofon treten muss.

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„Wir haben eine grandiose Saison gespielt und haben uns in den beiden Partien gegen Oldenburg leider nicht belohnt“, sagt Trainer Christian Benbennek.

Am Ende fehlte dem BFC Dynamo Berlin nur ein Tor. IMAGO/osnapix

Nach dem 0:2 im Hinspiel kamen seine Dynamos im Rückspiel besser zurecht. Das 0:1 durch Max Wegner steckten sie cool weg, konterten durch Niklas Brandt noch vor der Pause zum 1:1 (43.).

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BFC-Stürmer Beck trifft Latte und Pfosten

Nach dem Wechsel drängt der BFC auf die Führung. Christian Beck trifft Pfosten (56.) und Latte (57.), Oldenburgs Marcel Appiah kratzt seinen Kopfball von der Torlinie (67.). Philipp Schulz schafft dann das 2:1. In der Nachspielzeit. Es kommt einfach zu spät. Was bleibt, ist purer Verlierer-Frust.

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