So wollen die Kicker des BFC auch in Rathenow jubeln beim Abpfiff. Patrick Skrzipek

Never change a winning team. Wenn’s doch einfach wäre für den BFC Dynamo. Doch aus Chemnitz brachte der Regionalliga-Tabellenführer neben drei Punkten auch noch angeschlagene Kicker mit nach Hause. Michael Blum wird erstmals passen. Der Knöchel ist dick. Auch der Einsatz von Niklas Brandt ist am Dienstag in Rathenow (19 Uhr) fraglich.

Wer die Großen schlägt, dem muss doch vor den Kleinen nicht bange sein, oder? Für Christian Benbennek (49) eine Milchmädchenrechnung. Denn wer so denkt, der hat schon verloren.

„Das wird ein komplett anderes Spiel. Optik ist sehr, sehr schwer zu bespielen. Die haben nicht umsonst den BAK zu Hause mit 3:1 geschlagen“, erklärte der Trainer der Weinrot-Weißen am Tag nach dem souveränen 3:1-Erfolg in Chemnitz.

Optik ist ein Angstgegner des BFC

Die vom ewigen Ingo Kahlisch (65, seit 1. Juli 1989 im Amt) trainierten Brandenburger sind so etwas wie der Angstgegner der Weinrot-Weißen. Die letzten drei Partien konnten nicht gewonnen werden. Auch eine Niederlage gab es dabei. Der letzte Sieg datiert vom 19. März 2019. Also aus seligen Vor-Corona-Zeiten. Vom seinerzeitigen Team sind heute nur noch Philip Schulz, Kevin Sommer und eben der angeschlagene Brandt in Hohenschönhauser Diensten.

Nicht müde wird Benbennek zu betonen, dass man nicht auf die Tabelle schauen sollte, wenn es zu Optik geht. Der 49 Jahre alte BFC-Coach fordert: „Wir müssen jetzt in erster Linie die Zweikämpfe gewinnen. Die Bedingungen dort annehmen. Auch das Wetter wird uns nicht in die Karten spielen.“

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