Ex-Trainer Wolfgang Sidka ist mittlerweile Präsident des VfB Oldenburg und spionierte am Freitag den BFC Dynamo aus. Imago

Dynamo greift nach der Meisterschaft und hat trotzdem noch zwei Entscheidungsspiele vor der Brust. Höchstwahrscheinlicher Gegner in den Aufstiegs-Play-offs um die Dritte Liga: der VfB Oldenburg. Präsident und Ex-Herthaner Wolfgang Sidka hat bereits Bammel vor dem BFC.

„Wenn wir es schaffen, müssen wir es nehmen wie es kommt. Was sollen wir lamentieren“, erklärte der heute 67 Jahre alte ehemalige Profi und Trainer, der von 1972 bis 1980 seine Schuhe für Hertha BSC schnürte, dem ndr.

Oldenburg-Boss Sidka spioniert beim BFC

Richtig wohl fühlt sich Weltenbummler Sidka (12 Trainerstationen, u.a. in Bahrain, Katar und im Irak) beim Gedanken an das Duell mit dem Team von Trainer Christian Benbennek offensichtlich nicht. Während Dynamos Coach am Sonntag Oldenburgs Sieg gegen Flensburg (4:0) verfolgte, spionierte Sidka, der in Berlin wohnt, bereits am Freitag im Sportforum: „Ich habe das Spiel gegen TeBe gesehen. Sie haben eine kampfstarke Mannschaft und machen das sehr gut.“

Dabei beeindruckte Sidka, der mit Oldenburg nach 25 Jahren die Rückkehr in den Profisport anstrebt, wie gut der BFC organisiert ist – auch neben dem Platz: „Dort wird sich um alle Kleinigkeiten gekümmert, die Spieler bekommen jeden Tag vor und nach dem Training etwas zu essen.“ Ob es beim VfB anders zu geht, verriet Sidka nicht.

BFC kann in Fürstenwalde Meister werden

Oldenburg ist für den BFC auf jeden Fall noch Zukunftsmusik. Aber womöglich nicht mehr lange. Mit einem Sieg am Freitag in Fürstenwalde (19 Uhr), können die Dynamos für das Play-off-Duell um den Drittliga-Aufstieg planen.

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Benbennek ist nach dem 1:0-Sieg im Berliner Derby froh, dass sein Team nach der Pleite gegen Verfolger Jena und dem Remis beim Kellerkind aus Auerbach wieder in der Spur ist: „Mein Lob für diese Mannschaft kann nicht größer ausfallen. Wie sie über 90 Minuten gepresst, gejagt und ihre Leidenschaft auf den Platz gebracht hat – großartig.“

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