Schaut schon mal, ob die Konkurrenz sich heranrobbt: BFC-Stürmer Andor Bolyki. Patrick Skrzipek

Die Konkurrenz lässt weiter Federn. Am Wochenende Cottbus beim 0:1 gegen Jena. Nun im Nachholspiel der Berliner AK, der trotz des Einsatzes von Ex-Hertha-Star Änis Ben-Hatira nicht über ein torloses Remis gegen Schlusslicht Auerbach hinauskam. Nur Lok – 3:2 in Luckenwalde – lässt nicht locker, sitzt dem BFC im Nacken. Daher heißt es für Dynamo an diesem Freitag weitermachen, gegen ZFC Meuselwitz (19 Uhr, Sportforum) den nächsten Dreier einzufahren. Damit die Leipziger nicht noch mehr Lunte riechen als ohnehin schon.

Der BFC ist also weiter zum Siegen verdammt. Was Trainer Christian Benbennek nicht ganz so sieht. „Natürlich wollen wir das Spiel gewinnen. Das wollen wir immer. Aber man muss jetzt nicht so tun, als ob jedes Spiel ein Endspiel wäre. Es sind noch 15 lange Runden. Auch wenn wir mal verlieren sollten, das kann immer mal passieren. Eine Rote Karte, ein schlechter Tag.  Man darf hinfallen, muss danach einfach wieder aufstehen und weiter ruhig arbeiten. So wie wir das die ganze Saison über getan haben“, so der 49-Jährige.

Benbennek vor einer Saisonpremiere

Viel wichtiger ist ihm, dass seine Jungs sich weiterhin nur auf das Bevorstehende konzentrieren. Und diese Aufgabe würde schwer genug, alles andere als ein Selbstläufer seiner Meinung nach.

„Dass die Konkurrenz Punkte liegen lässt, kriegt man schon mit. Aber damit darf man sich nicht befassen, sondern muss nur auf sich schauen. Auf das, was man beeinflussen kann. Das hat uns dahin gebracht, wo wir sind“, so der Chefcoach der Weinrot-Weißen.

Der übrigens gegen die Thüringer eine Premiere in dieser Spielzeit erleben wird. Auch wenn es unter der Woche einige Wehwechen gab, es sind nun alle Mann an Bord. „Ich muss erstmals Spieler in dieser Saison auf die Tribüne schicken. Das hatte ich so noch nicht“, sagte Benbennek. Die berühmte Qual der Wahl. Manch einem Kicker muss er wehtun. Aber das ist eben das Trainerlos.

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