Der Meister der Regionalliga Nord steht fest und damit der Gegner des BFC Dynamo für die Relegation: Es ist der VfB Oldenburg. imago/Nordphoto

Erst war es wahrscheinlich, dann sehr wahrscheinlich, nun ist es amtlich: Der BFC Dynamo trifft in der Relegation zur 3. Liga auf den Nordmeister VfB Oldenburg. Das Hinspiel ist am 28. Mai in Berlin, das Rückspiel steigt am 4. Juni beim VfB.

Die Niedersachsen holten am Sonnabend durch ein 1:1 gegen die Reserve von Holstein Kiel den einen noch fehlenden Punkt für die Meisterschaft in der Regionalliga Nord. Die Elf von Trainer Dario Fossi hätte sich sogar eine Niederlage erlauben können, weil Verfolger Weiche Flensburg bei Werder Bremen II mit 0:3 unter die Räder kam.

Oldenburg mit ähnlichen Problemen wie der BFC

Die Niedersachsen plagt übrigens ein ähnliches Problem wie die Weinrot-Weißen. Sie dürfen im Aufstiegsfalle nicht mehr im heimischen Marschwegstadion kicken. Ein Neubau ist zwar seit Ende dieser Woche auf den Weg gebracht, aber bis der fertiggestellt sein wird, könnte der BFC gefühlt womöglich um den Aufstieg in die Zweite Liga mitspielen.

Die Stadt Oldenburg will angesichts des näher rückenden Neubaus kein Flutlicht im Stadion am Marschweg installieren. Nach 18.30 Uhr darf dort auch aus Lärmschutzgründen nicht mehr gespielt werden. Also muss der Ex-Zweitligist, der seit 1997 nicht mehr im Bundesliga-Unterbau zu Gast war, im Falle des Aufstiegs umziehen. Als Ausweichspielstätte ist das rund 60 km entfernt gelegene Wilhelmshaven im Gespräch.

Wie Dynamo für die vom DFB geforderte Bürgschaft – stand Sonnabend waren rund 302.000 Euro zusammen – hat der Nord-Meister dafür bis zum 1. Juni Zeit. Sollten die Niedersachsen keine geeignete Spielstätte vorweisen können, würde Dynamo kampflos aufsteigen.

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