Der BFC Dynamo kehrt nach dem erfolgreichen Ausflug im Pokal-Halbfinale auf Kunstrasen (6:3 n.V. bei Sparta Lichtenberg) zurück auf den natürlichen Rasen. An diesem Mittwoch müssen die Weinrot-Weißen in der Regionalliga beim SV Babelsberg ran (19 Uhr). Die kurze Reise ist noch das Beste am Termin. Schließlich passt das Spiel nach dem Kraftakt bei Sparta und dem anschließenden Feierbefehl von Trainer Sven Körner eigentlich so gar nicht in den Ablauf.
Ex-Keeper Nico Thomaschewski lobt BFC-Moral
Trotzdem sind die Dynamo-Freunde aus der KURIER-Tipprunde optimistisch, trauen dem Team alles zu, nur keine Niederlage. Für die Traditionsmannschaft lässt der Teamchef Norbert Paepke Dynamos einstigen Torwart Nico Thomaschewski ran. „Durch das Erreichen des Endspiels im Berliner Pokal und die vielen Tore in der Verlängerung sollte es auch im Punktspiel in Babelsberg mit einem Auswärtspunkt klappen. Diese Leidenschaft, nach zwei Rückständen doch noch das Spiel zu drehen, muss man der Mannschaft hoch anrechnen. Auch wenn der Gegner unterklassig spielt, im Pokal sind schon viele große Mannschaften an solchen Situationen gescheitert. In Babelsberg drücke ich der Mannschaft die Daumen und tippe auf ein 1:1.“
Für das Team Politik tippt Kapitän Prof. Dr. Martin Pätzold (Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses aus dem Wahlkreis Alt-Hohenschönhausen) selbst: „Gegen Babelsberg sollte es einen Sieg geben. Beide Mannschaften hängen unten fest. Ich tippe auf ein 2:1 für den BFC.“

Im Team Wirtschaft schaut Kapitän Jens Redlich in die Glaskugel: „Das Endspiel im Landespokal ist erreicht. Auch wenn der Einzug ins Pokalfinale ein hartes Stück Arbeit war und viel Kraft gekostet hat, der Schwung des Erfolges sollte die Mannschaft auch in Babelsberg beflügeln. Es ist ein Spiel auf Augenhöhe, in dem beide Teams die Punkte brauchen. Deshalb teilen sie sie bei einem tollen 2:2.“
BFC will Revanche für die Hinspielpleite
Für die Fans tippt Teamchef Rainer Lüdtke selbst: „Babelsberg? Da war doch was – wohl unser schlechtestes Spiel der Hinrunde. Einfach gesagt heißt es also, wir haben noch eine Rechnung offen. Nach dem Finaleinzug sollte unsere Mannschaft ordentlich Vertrauen getankt haben. Aber auch Babelsberg wird motiviert sein, erst kürzlich fegten sie die Chemiker aus Leipzig ordentlich aus dem Stadion. Also wird es vor allem eine Kopfsache sein. Ich bin gespannt und denke, dass unsere Spieler sich für die Niederlage vom Hinspiel revanchieren werden. ich glaube an einen 3:1-Erfolg.“
