Diese Kopfball-Duell gewinnt Dynamo Philip Schulz gegen Hannes Graf, das Spiel dann Lichtenberg 47. Foto: Imago/Matthias Koch

Autsch, BFC Dynamo! Der Spitzenreiter macht die Regionalliga Nordost wieder spannend. 0:1 (0:0) im Derby bei Lichtenberg 47. Statt zumindest bis Samstagnachmittag acht Punkte Vorsprung zu haben, könnten es dann nur noch zwei Zählerchen sein, wenn Verfolger Lok Leipzig gegen Altglienicke gewinnt (14 Uhr).

Pünktlich zum Anpfiff der Flutlicht-Premiere im Hans-Zoschke-Stadion beginnt es wie aus Eimern zu schütten, dazu ein böiger, kalter Wind und ein tiefer Hoppel-Rasen. Alles nicht ideal, schon gar nicht für technisch versierte Teams wie Dynamo. Aber wer aufsteigen will, muss auch damit klarkommen.

Christian Beck vergibt beste Chance

Leichter gesagt als getan. Die 2052 Zuschauer vor Ort erleben ein Kampfspiel. Der BFC, ohne 11-Tore-Mann Andor Bolyki (Außenbandverletzung) ist drückend überlegen, kommt aber nicht zu wirklich guten Chancen. Und die eine Topmöglichkeit vergibt dann ausgerechnet Torjäger Christian Beck (18 Saisontreffer) freistehend vor Torwart Niklas Wollert, der mit tollem Reflex den Rückstand verhindert (69.).

Weil Lichtenberg - ohne Cheftrainer Uwe Lehmann, der wegen Corona im Familienumfeld fehlt - die einzige Tiefschlafphase in der Dynamo-Abwehr nutzt, als Philipp Grüneberg völlig frei aus sechs Metern einschiebt (75.), ist die Überraschung perfekt. Dynamo versucht alles für wenigstens einen Punkt, aber vergeblich.

Trainer Benbennek behält recht

Nicht nur die drei erhofften Punkte sind futsch, auch die schöne Serie. Bisher drei Meisterschaftsspiele im Jahr 2022 - drei Siege, 8:0 Tore. Trainer Christian Benbennek hat vor dem Anpfiff wieder mal den richtigen Riecher: „Lichtenberg ist immer unangenehm zu bespielen, das liegt schon am Derby-Charakter. Außerdem ist in dieser Liga  jedes Spiel schwer.“

Wer bisher dachte, der Coach übertreibt, der hat nun auch den Durchblick ...

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