Christian Benbennek sind derzeit die Hände gebunden. Bis feststeht, ob ein Spieler seiner Dynamos an Corona erkrankt ist, kann bei den Weinrot-Weißen nicht richtig trainiert werden.  Foto: Patrick Skrzipek

Warten war angesagt beim BFC Dynamo. Warten, ob sich der Verdacht auf einen Coronafall in den Reihen der Weinrot-Weißen erhärtet. Ungewissheit herrscht rund um das Sportforum. 

Namen wollte keiner nennen. Doch wer sich in Hohenschönhausen umhörte, der bekam mit, dass es sich beim Verdachtsfall um einen ehemaligen Nachwuchsspieler handelte. Jeder des Teams sollte sich am Wochenende sicherheitshalber in Selbstisolation begeben. Sagt sich einfach, ist aber kompliziert. Schließlich gibt es da ja auch noch ein Umfeld.

Normalerweise sind die Spieler des BFC wie Profis unterwegs. Das heißt, sie leben von und nur für den Fußball. Ohne aber so fürstlich entlohnt zu werden wie Akteure in den Bundesligen. Doch vor dem Coronavirus sind sie auf einmal alle auf normalsterblich zusammengeschrumpft. Wer sich am Freitag einem Test unterzieht, muss sich bis Montag gedulden. Steigert natürlich das Unbehagen.

Es ist zwar nicht der erste Coronafall bei den Weinrot-Weißen. Vor der Saisonunterbrechung erwischte es seinerzeit Philip Schulz. Der Unterschied diesmal aber ist, dass sich das Team im Training befand und nicht im Lockdown. Mit anderen Worten: Die Möglichkeiten, dass sich weitere Spieler aus dem Kader angesteckt haben, sind einfach größer.