Dynamos Michael Blum mit Maske beim Training nach seinem Nasenbeinbruch. Skrzipek

„Bitte nicht eiserne Maske, die ist aus Carbon.“

Michael Blum weiß, was man in Hohenschönhausen nicht so gerne hört. Dafür ist er schon zu lange bei Dynamo. Seit 2019 sogar. Also im dritten Jahr. 48 Spiele hat er bestritten. Ohne Corona-Unterbrechung wären es deutlich mehr. Auf Spiel Nummer 49 am Sonntag gegen Auerbach (13 Uhr, Sportforum) ist er jetzt besonders heiß. „Es hat weh getan in Jena nicht mitspielen zu können“, sagte der 32-Jährige.

In Thüringen beim 0:2 hinderte ihn ein Nasenbeinbruch, den er sich bei einem Zusammenprall mit Felix Meyer beim 1:1 gegen Rathenow zugezogen hatte, an einem Einsatz. Gegen die Sachsen will er nun mit einer Carbon-Gesichtsmaske auflaufen.

„Es ist ja nicht das erste Mal, dass ich so eine Verletzung hatte. Ist mir vor fünf Jahren schon mal passiert. Aber diese Masken heute sind leichter und bequemer zu tragen“, so Blum. So sehr, dass er sich nicht mal vor Kopfbällen scheut. „Das habe ich gleich als erstes geübt. Das klappt.“

Blum hat Idee für den Karneval

Der Verteidiger weiter: „Natürlich ist das alles etwas ungewohnt. Und wenn ich nach unten schaue, ist da immer ein kleiner Schatten im Blickfeld. Aber es geht“, erklärte Blum. 

Und da er so ein Ding nun einmal hat, kann der Rheinländer dem noch etwas Positives abgewinnen. Blum, der gebürtige Düsseldorfer, will nicht nur im Sportforum für einen Maskenball sorgen und scherzt: „Im Karneval könnte ich jetzt als Phantom der Oper gehen.“

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