Felix Meyer – hier bei seinem ersten Einsatz über die vollen 90 Minuten beim Kick gegen Rathenow – hofft auf weitere Spiele bei den Dynamos. Patrick Skrzipek

Wenn es nach dem Herrn Papa gegangen wäre, würde Felix Meyer heute nicht beim BFC Dynamo kicken. „Er hat mir den Ball früher immer in die Hand gelegt, war selber aktiver Handballer. Aber ich wollte ihn schon immer lieber am Fuß haben“, erinnert sich die Defensivkraft der Hohenschönhauser an seine ersten Begegnungen mit dem runden Leder.

Dass vom Kicken im heimischen Garten bis hin zu den Feldern der Regionalliga ein weiter Weg ist, das musste der gebürtige Leipziger auch feststellen. Doch in den letzten Wochen bekam er – auch bedingt durch das große Verletzungspech der Dynamos – mehr zum Zug beim BFC. Nach drei Kurzeinsätzen nominierte ihn Trainer Christian Benbennek zuletzt zweimal in Folge für die Startelf. 

Benbennek lobt Meyers Lernwillen

„Ich wollte eigentlich im ersten Jahr erst mal schauen, wie es läuft. Wollte erst einmal nur lernen. Jetzt hoffe ich natürlich auf weitere Chancen“, so Meyer, der in der Mannschaft jetzt übrigens gern geneckt wird, er sei der große Nasenbrecher, man möge ihm mit Vorsicht begegnen. Schließlich verdankt Kollege Michael Blum ihm sein Malheur mit dem Riechkolben beim Kick gegen Rathenow. 

Benbennek erfreut die Entwicklung des Youngsters. „Er geht aggressiv in die Zweikämpfe. Hat ein gutes Gespür für Pressing. Natürlich muss er noch viel lernen, es ist ja erst sein erstes Herrenjahr. Ruhe und Übersicht, da kann er dran feilen. Aber er bringt alle Grundvoraussetzungen mit, dass aus ihm was werden kann“, ist der BFC-Coach sicher, dass Dynamo an dem 19-Jährigen noch viel Freude haben wird.

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