Gelandet. Aber nicht auf dem Boden der Tatsachen. Sondern auf dem grünen Rasen des Sportforums nach seinem Treffer zum 2:0 – BFC-Mittelstürmer Christian Beck. Patrick Skrzipek

Natürlich hat keiner beim BFC Christian Beck böswillig die Minuten vorgezählt. Man weiß ja, was man an ihm hat. Und dass auch die besten Angreifer mal eine Durststrecke haben, gehört zum Alltag eines Fußball-Stürmers einfach dazu. Egal wie treffsicher er ansonsten ist.

Und doch sah man einen sehr erleichterten Mittelstürmer der Dynamos nach dem 5:0 gegen den VfB Auerbach, gegen den er seinen zehnten Saisontreffer gemacht hatte.

Trifft Beck, punktet der BFC

Zuletzt netzte Beck am 5. September beim 2:0 gegen Halberstadt. Es folgte 49 Tage Dürre.

Kirre machen lassen hat er sich dennoch nicht. „War natürlich eine Superflanke von Blumi. Dann tut es natürlich sehr, sehr gut, auch mal wieder einen Ball reinzumachen nach so langer Zeit. Aber wichtiger war, dass wir jetzt wieder ein Erfolgserlebnis als Mannschaft gefeiert haben. Und in der Höhe auch total verdient“, meinte der 33-Jährige.

Beck duelliert sich mit Frahn & Co. 

Die alte BFC-Glücksformel stimmt also weiterhin: Beck löscht den Punktedurst. Jedes Mal, wenn die Magdeburg-Legende getroffen hat, gingen die Weinrot-Weißen als Sieger vom Platz.

Ohne Beck-Treffer waren es hingegen nur drei Siege, drei Remis und zwei Niederlagen. „Dann wissen die Jungs ja, was sie künftig zu tun haben. Sie müssen mir die Dinger nur gut servieren“, musste der Knipser vom Dienst bei dieser Datenanalyse selber lachen.

Bliebe nachzutragen für Freunde der Statistik: Es waren exakt 518 trefferlose Minuten für Beck, der sich mit Daniel Frahn (Babelsberg/11 Tore), Fabian Eisele (Jena) und Nader El-Jindaoui (BAK/beide 10) einen heißen Kampf um die Schützenkrone in der Regionalliga Nordost liefert.

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