Philipp Blume kommt aus Nordhausen zum BFC Dynmao und erhält dort die Rückennummer 3. Foto: Patrick Skrzipek

Neuzugang Nr. 7 ist da beim BFC. Und für die gegnerischen Angreifer ist nicht leicht Blum(e) pflücken in dieser Saison. Nach Michael Blum holt Dynamo mit dem aus der Magdeburger Fußballschule stammenden Philipp Blume (27/zuletzt Nordhausen) den nächsten „Rosenkavalier“ für die Abwehr.

1,89 m der Eine, 1,91 gar der Andere. Da sprießt eine Riesenabwehr heran. Erfahrung bringen beide reichlich mit. Wird da Christian Benbennek  nicht ein wenig blümerant zumute? Äußerlich sind sie bestens indentifizierbar. Der zuletzt für Chemnitz agierende Düsseldofer Blum ist Blondschopf, der gebürtige Magdeburger Blume schwarzhaarig. Aber zumindest phonetisch könnte Benbennek in hitzigen Partien ein leichtes Problem bekommen, wenn er seinen Manndeckern im Spiel auf die Schnelle spezielle Anweisungen zurufen möchte. 

Spitznamen werden ja generell oft vom Nachnamen abgeleitet. Blum oder Blume - geht nicht. "Sieh haben auch noch beide den gleichen Spitznamen, werden Blumi gerufen", stöhnte Benbennek. Wenn es nach ihm geht, behält der Ältere seinen angestammten Rufnamen, der Jüngere muss sich was anderes suchen. "Geht ja zum Glück schnell im Fußball", meinte der 47-Jährige. 

Hier besteht also Handlungsbedarf bei den Hohenschönhausern mit ihren zwei Blume(e)-Kindern. Eindeutige Spitznamen gesucht. Damit am Ende der Aufstieg in die 3. Liga mit entsprechenden Blumen auf dem Bier gefeiert werden darf.