BFC-Coach Christian Benbennek (r.) hofft darauf, dass er seinen Co-Trainer Christof Reimann nicht im Stich lassen muss gegen Halberstadt.  Foto: Patrick Skrzipek

Es waren kraftraubende Wochen für den BFC. Alle drei Tage ein Spiel. Das geht nicht spurlos an einem vorbei. Nun hat es auch Christian Benbennek erwischt, den Trainer der Dynamos. Der plagt sich vor dem Regionalliga-Nachholspiel am Sonntag gegen Germania Halberstadt (13 Uhr/Sportforum) mit einer fiesen Erkältung herum, musste deshalb die letzten Tage ein wenig kürzer treten und seinem Co-Trainer Christof Reimann mehr oder weniger das Feld überlassen, der die Jungs per Videoanalyse auf das Spiel vorbereitete. 

Immerhin wird Benbennek seinem Adlatus gegen die Harzvorstädter beiseitestehen können. So weit ist der 48-Jährige wieder auf dem Damm. Und selbst wenn nicht, bleibt die Zielsetzung ja die gleiche. „Wir wollen unsere weiße Heimweste beibehalten und die Tabellenspitze ausbauen“, sagt Reimann.

Ein letzter Kraftakt ist dafür in der Partie, die ursprünglich angesetzt war, als Dynamo im DFB-Pokal spielte, notwendig. Und dann kann zwar keiner durchschnaufen, aber es kehrt ein Stück weit wieder Normalität ein bei den Hohenschönhausern. „Ich bin froh, dass dann all die englischen Wochen erst einmal vorbei sind“, so Benbennek. Seit Saisonbeginn jagte ja eine Partie die nächste bei den Weinrot-Weißen. „Alle drei Tage ein Spiel ist nicht ohne. Das geht schon an die Substanz“, gibt Benbennek zu. 

Doch die Aussicht, das jetzt hinter sich zu lassen und in eine normale Vorbereitung auf die Kicks zurückkehren zu können, sollte noch einmal Kräfte freisetzen. Zudem besteht ja die Hoffnung, dass der eine oder andere Spieler sich aus dem Krankenstand zurückmeldet und dadurch beim BFC auch wieder mehr Alternativen vorhanden sind, wenn es in der Woche drauf gegen Chemie Leipzig um die Wurst geht.