Kassierte von seinem Trainer Christian Benbennek ein Sonderlob: Philip Schulz. Foto: Patrick Skrzipek

Die Nacht war kurz für BFC-Trainer Christian Benbennek. Erst um 1.30 Uhr war Dynamo zurück aus Chemnitz. Aber die drei Punkte entschädigten für den nächtlichen Ritt, der ja auch den darauffolgenden Tag nicht unerheblich verkürzte. 

Benbennek war da sofort wieder on Fire. „Was, die Bayern spielen heute wieder? Supercup? In einer englischen Woche krieg ich echt nichts mit, was sonst so passiert. Ich bin schon wieder voll auf Rathenow am Sonntag fixiert“ meinte der 47-Jährige am Tag nach dem 1:0 bei den Sachsen. 

Ein Spiel, in dem die Dynamos den Hausherren zeigten, was eine Harke ist und das Ergebnis ein wenig zu knapp ausfiel. Möglich gemacht hatte das auch der Anreisetrick. Die Hohenschönhauser waren schon am Tag vor dem Match zu den Himmelblauen gereist, hatten in Chemnitz übernachtet und am Morgen vor dem Kick noch auf der Anlage des VfB Chemnitz trainiert. Der Stau bei der Anreise hätte sich sonst bestimmt im Spiel bemerkbar gemacht. „Mit vier Stunden Busfahrt in den Knochen kannst du nicht einfach mal so locker aufspielen“, meinte der gebürtige Soltauer. 

So aber verging dem CFC Hören und Sehen. „Die hatten echt keine Idee außer Steini und Brumme mannzudecken. Davon hat Philip Schulz profitiert. Er hat die sich anbietenden Räume hervorragend genutzt“, meinte Benbennek.