Wollte das Elend nicht mehr mit ansehen: BFC-Stürmer Matthias Steinborn. Foto: Patrick Skrzipek

Nein, vergnügungssteuerpflichtig wird diese Sitzung sicherlich nicht. „So eine Leistung wird Konsequenzen haben“, kündigte BFC-Coach Christian Benbennek nach Dynamos peinlichem Auftritt im Pokal gegen Altglienicke (1:5) an. Dass er sich also seine Pokal-Versager vorknöpfen wird. 

Zum einen wird die Videoanalyse sicherlich alles andere als erquickend für die Herren, die das weinrote Leibchen aufs Spielfeld tragen. Zum anderen erwägt der Coach Umstellungen. „Wir haben ja noch etwas mehr Personal“, so Benbennek vielsagend. Scheint so, als ob mancher, der sich nach der Vorbereitung seines Stammplatzes sicher war, jetzt um seine Startelfnominierung zittern muss. 

Was heißt das 1:5 gegen einen sicherlich nicht gerade schlechten Ligarivalen nun aber für den Punktspielbetrieb? Die Hoffnung bei den Hohenschönhausern war ja in der Sommerpause so, dass man durch geschickte Personalplanung die Lücke zu den Spitzenklubs ein klein wenig hatte schließen können, man den Favoriten um den Aufstieg zumindest auf Augenhöhe begegnen könne. 

Dieses 1:5 gegen die Volksportgemeinschaft spricht da aber eine andere Sprache. „Von einem Spiel würde ich da noch keine grundsätzlichen Schlüsse ziehen wollen. Die Saison hat ja noch mal angefangen. Für mich ist das alles auch eine Frage der Einstellung“, so der 47-Jährige. Die muss am Sonnabend in Leipzig-Leutzsch bei der BSG Chemie (16 Uhr) anders werden. Muss besser werden. Denn schlechter geht es ja kaum noch. Oder?