Mesut Özil hat einen klaren Karriereplan für seine Zeit nach dem Vertragsende bei Fenerbahce. Der Ex-DFB-Star will E-Sportler werden. imago

Mesut Özil ist mal wieder auf das Abstellgleis geraten. Wie einst beim FC Arsenal wurde der Weltmeister von 2014 bereits vor Monaten bei seinem aktuellen Klub Fenerbahce Istanbul suspendiert. Dabei soll es auch unter dem neuen Trainer Jorge Jesus bleiben. Auch deswegen halten sich hartnäckig Gerüchte über einen Wechsel Özils in die USA. Besonders MLS-Klub Inter Miami und Miteigentümer David Beckham locken Özil. Doch nun stellt sein Berater klar, Mesut bleibt. Gleichzeitig verrät Erkut Sögüt, für welches Team der Ex-DFB-Star in Zukunft spielen will. 

Mesut Özil will E-Sportler werden

„Er wird mehr in den E-Sport gehen, selbst spielen und vielleicht ein E-Sportler werden“, erklärt Sögüt der englischen Zeitung Telegraph. Özils Berater weiter: „Mesut ist wirklich gut in Fortnite und es würde mich nicht überraschen, wenn er an einem Wettbewerb teilnimmt.“

Bereits bekannt war, dass Özil das E-Sport-Team M10 Esports gehört. E-Sport, der sportliche Wettkampf mit Computerspielen, ist mittlerweile ein weltweiter Millionen-Markt. Özils Zocker kommen dabei aus seiner Heimat. Sögüt: „Er hat eine Spielerschmiede in Deutschland.“

Mesut Özil bei Fenerbahce: Keine Zukunft trotz Vertrag bis 2024

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Mesut Özil saß erst bei Fenerbahce viel auf der Bank, dann wurde er suspendiert. Seinen bis 2024 laufenden Vertrag will der Ex-Nationalspieler dennoch erfüllen.

Auch zu Özils sportlicher Zukunft äußerte sich sein Berater. Wie schon beim FC Arsenal scheint der geniale Mittelfeldmann seinen bis 2024 laufenden Vertrag am Bosporus aussitzen zu wollen. „Ich denke, er wird nicht in einem anderen Verein spielen. Das kann ich mir nicht vorstellen – es wird Fenerbahce sein und das war’s“, erklärt Sögüt.

Mesut Özil bleibt bei Fenerbahce suspendiert

Das könnten jedoch sehr traurige zwei Jahre werden. Im März dieses Jahres flog er aus dem Fenerbahce-Kader. Im November hatte sich Vereinspräsident Ali Koc bereits beklagt, Özil müsse sich endlich auf seine Arbeit konzentrieren. Seitdem ist nichts passiert.

Im Gegenteil: Özil darf auch unter dem neuen Trainer Jorge Jesus nicht am Training teilnehmen. Zweifelsohne sei Özil ein toller Fußballer, der eine schöne Zeit in der Türkei erlebt hat, „die ihm keiner mehr nehmen kann“, sagte Jesus bei seinem Amtsantritt vor ein paar Wochen, stelle aber auch klar: „Er hatte seine Zeit, seinen Raum. Ich werde weiterverfolgen, was innerhalb des Klubs als das Ende der Özil-Ära gilt.“

Klingt ganz so, als könnte sich Mesut bereits jetzt auf seine Karriere als E-Sportler vorbereiten ...

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