Christian Beck  nach der Auswechslung auf der Bank . Der BFC-Stürmer musste behandelt werden. Foto: Patrick Skrzipek

Der „Supercup“, wie BFC-Trainer Christian Benbennek den Test seiner Dynamos gegen FC Viktoria `89 bezeichnete, hat Spuren hinterlassen. Beim Spiel des aktuellen Berliner Pokalsiegers gegen den (Abbruch-)Meister der Regionalliga  (1:2) musste ja BFC-Neuzugang Christian Beck früh verletzt raus. Immerhin gab es am Sonnabend leichte Entwarnung. Schwerwiegende Folgen trug der 33-Jährige nicht davon. 

„Er hat nur eine starke Prellung. Drei,  vier Tage muss er mit dem Training aussetzen, mehr aber auch nicht“, so Benbennek zum Glück im Unglück. Ihn wurmte dennoch die harte Gangart der Himmelblauen.  Neutrale Beobachter konnten sich des Eindrucks nicht erwehren, dass manche Kicker des Drittligaaufsteigers die Halbfinalepleite gegen Dynamo nicht richtig verknusen konnten. Denn es waren eher die alteingesessenen Viktorianer und nicht deren Neuzugänge, die Beck kräftig Maß nahmen. 

Schiris müssen Beck schützen

Doch Benbennek blickt noch viel weiter als nur bis zur Genesung der NOFV-Legende. „Wir müssen aufpassen, dass in der Saison nicht regelrecht  Jagd auf ihn gemacht wird. Für manche Innenverteidiger der Regionalliga ist das ja das Spiel ihres Lebens“, so der 48-Jährige. Die Schiris müssen in der neuen Spielzeit ein gutes Auge auf das Geschehen haben, so viel steht jetzt schon mal fest.