Joshua Kimmich und Eric Maxim Choupo-Moting bei einem Spiel Anfang November. imago/ULMER Pressebildagentur

Die Nächsten beim FC Bayern haben sich mit Corona infiziert – ausgerechnet die ungeimpften Joshua Kimmich (26) und Eric-Maxim Choupo-Moting (32) . Impfskeptiker Kimmich und der Nationalstürmer von Kamerun müssen damit weitere 14 Tage in Quarantäne bleiben. 

Und nach der Quarantäne gelten Kimmich und Choupo-Moting dann für ein halbes Jahr erst mal als genesen. Erst danach können sie sich, wenn sie denn wollen, impfen lassen.

Jetzt hat es den ungeimpften Joshua Kimmich erwischt. Er hat sich mit Corona infiziert. Foto: dpa

Einen schönen Impfdurchbruch (Achtung, Wortspiel!) haben die Bayern unterdessen erreicht. Serge Gnabry, der sich vor knapp acht Monaten mit Corona infizierte, ließ sich nach seinem abgelaufenen Genesenen-Status  jetzt doch die Spritze setzen. Genauso wie Jamal Musiala, der mit seinen 18 Jahren lange Zeit nicht wusste, ob er sich impfen lassen sollte.

Nagelsmann froh über Umdenken

„Sollte es der Fall sein, dann freue ich mich darüber, dann ist es ein erster Schritt“, freute sich der geimpfte Trainer Julian Nagelsmann, der sich selbst schon mit dem Virus ansteckte. Auch Michael Cuisance soll jetzt bereit sein, sich piksen zu lassen. Das ist wichtig für Nagelsmann, der das Problem klar benennt: „Wenn natürlich die Spieler weiterhin in Quarantäne müssen, wenn sie ungeimpft sind, dann hat das immer eine kleine Gefahr für die Saisonziele.“ Sollte bald alles geklärt sein. Langsam kehrt wieder Ruhe beim Rekordmeister ein.

Auf Mitgliederversammlung droht Fan-Ärger

Doch trotz dieser Impffortschritte und dem 2:1 und Gruppenplatz 1 in der Champions League wird die heutige Mitgliederversammlung des Vereins mit Störfeuer ablaufen. Zahlreiche Bayern-Fans stören sich wegen der umstrittenen Menschenrechtsfrage in Katar, dem Gastgeberland der nächsten Fußball-WM, an der hoch dotierten Partnerschaft mit Qatar Airlines.

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