Thomas Müller ist bei den Bayern zurück im Training nach überstandener Covid-Infektion.  Foto: Imago/Philippe Ruiz

Der Titelkampf geht weiter, Fernduell um Rang eins zwischen den Bayern und dem einzig noch ernst zu nehmenden Verfolger Leipzig. Der Rekordmeister legt um 15.30 Uhr vor und hat mit Köln auf dem Papier die leichtere Aufgabe als die Sachsen, die im Abendspiel Borussia Mönchengladbach (18.30 Uhr) erwarten.  

Die Münchner reagieren leicht genervt angesichts des zusammengeschrumpften Vorsprungs. „Wir sind zwei Punkte vorne, alles andere interessiert mich aktuell nicht“, wiegelte Trainer Hansi Flick Fragen nach der wieder entflammten Konkurrenzsituation ab, weil der Rekordmeister zuletzt gegen Bielefeld (3:3) und Frankfurt (1:2) in seinem Selbstverständnis fünf Zähler hatte liegen lassen, während das Team von Julian Nagelsmann beharrlich punktete. 

Sie sind Menschen, keine Maschinen.

Kölns Trainer Markus Gisdol

Die Gäste aus der Domstadt klingen unterdes nicht so, als ob sie den Münchnern kampflos das Feld überlassen möchten. „Sie haben zuletzt gezeigt, das sie Menschen sind, keine Maschinen“, sagte Kölns Trainer Markus Gisdol, der im 100. Kölner Duell mit dem Rekordmeister auf den nächsten Münchner Ausrutscher hofft.

Flick mag von Spannung nichts hören. Er spüre bei seinem Team „den Willen, erfolgreich zu sein“, stellte er  unmissverständlich klar. Thomas Müller – nach Corona-Infektion wieder zurück im Training – und Co. hätten „genau die Einstellung, die man braucht, um eine Saison gut zu Ende zu spielen“. Und das heißt beim FC Bayern immer: um Titel zu holen.