Spektakulär, aber ohne Erfolg: Bayern-Star Leroy Sané scheitert an Frankfurts Torhüter Kevin Trapp.  Foto:  Imago Images

Frankfurt macht die Liga wieder spannend! Die Eintracht ärgert den FC Bayern gewaltig, schlägt den Tabellenführer spektakulär mit 2:1 (2:0). Damit darf RB Leipzig, am Sonntag (15.30 Uhr) Gegner von Hertha BSC, wieder von der ersten Meisterschaft der Brauseklub-Geschichte träumen.

Was ist nur mit den Bayern los? Auf das Sextuple folgte erst das 3:3 gegen Aufsteiger Bielefeld und nun die Pleite am Main. „Wir haben turbulente Tage hinter uns und sind auch nur Menschen. Die zweite Halbzeit war gut. Leider hat es nicht mehr zu einem Punkt gereicht“, erklärte Trainer Hansi Flick zerknirscht.

Denn wie gegen die Arminia verpennen die ersatzgeschwächten Bayern die erste Halbzeit komplett: Daichi Kamada (12.) und Armin Younes mit einem Traumtor (31.) wirbeln die Bayern durcheinander.

Hinteregger gefällt die Schlacht

Zwar drehen die im zweiten Durchgang mächtig auf und kommen zu vielen Chancen. Doch nur Weltfußballer Robert Lewandowski trifft ins Schwarze (53.), baut seine Statistik auf bärenstarke 26 Saisontore aus. „Das reicht gegen so eine starke Mannschaft nicht. Wir müssen von Anfang an hellwach und aggressiv sein“, ärgerte sich Nationaltorhüter Manuel Neuer.

Während die Münchner Führung am Sonntag auf nur noch zwei Zähler schmelzen kann, reitet die SGE weiter auf der Erfolgswelle. Nach 25 von 27 möglichen Punkte in diesem Jahr liegt das Team Adi Hütter auf Platz 4 und klar auf Champions-League-Kurs.

„In der ersten Halbzeit habe ich das Spiel von hinten genossen, wie die da vorne gezockt haben“, hatte SGE-Verteidiger Martin Hinteregger gut lachen, der besonders in der Abwehrschlacht in der Schlussphase in seinem Element war: „Wir haben uns dann den Sieg mit einer guten Mannschaftsleistung erkämpft.“