Thomas Müller jubelt über sein Siegtor zum 2:1 gegen Freiburg. Bayern hat jetzt vier Punkte Vorsprung auf Leipzig.  Foto: dpa

Im Pokal in Kiel nach Elferkrimi mit 5:6 am Mittwoch blamiert. Dafür holt sich der FC Bayern vier Tage später einen Titel – Herbstmeister im Januar. Die Münchner siegen knapp 2:1 (1:0) gegen Freiburg ab. Einen Spieltag vor Hinrunden-Ende vier Punkte mehr  als Verfolger Leipzig. Doch der Sieg wurde teuer erkauft. Serge Gnabry musste verletzt vom Platz.

Nach der derben Enttäuschung in Kiel hatten die Bayern-Profis Trotz im Bauch und das bekamen die SC-Spieler zu spüren. Das Team von Trainer Hansi Flick stürmte sofort los. In der 5.Minute schoss Robert Lewandowski aus Nahdistanz den Freiburger Manuel Gulde an die Hand. Nach Videosichtung gab es keinen Elfer. Doch der Pole machte sofort weiter mit der Angriffswut. Zwei Minuten später traf er nach Pass von Thomas Müller zum 1:0.

Alles lief nach Plan, doch dann der Schock. Nationalspieler Gnabry fasste sich in der 26. Minute mit schmerzverzerrtem Gesicht an den rechten Oberschenkel – Verdacht auf Muskelfaserriss. Er musste ausgewechselt werden. Für ihn kam Leroy Sane.

Bayern hatte danach mehr Mühe mit den Freiburgern. Nils Petersen machte in der 62. Minute den Ausgleich. Die nächste Blamage für Bayern? Nein, sie erhöhten das Tempo und den Druck. Thomas Müller traf mit artistischer Einlage zum 2:1-Siegtreffer (74.). Danach gab Freiburg nochmal Gas. Petersen traf in der Nachspielzeit die Latte (90.+2). Das Glück war bei den Bayern und die Herbstmeisterschaft ist perfekt.