Endlich in München: Leroy Sané. imago-images/PA Images

Kaum ist der achte Meistertitel in Serie eingetütet, planen der FC Bayern schon für eine noch erfolgreichere Zukunft. Der langerwartete Wechsel von Nationalspieler Leroy Sané (Manchester City) soll noch vor dem Pokalfinale am Sonnabend finalisiert werden, zudem kommt der 18 Jahre junge Tanguy Nianzu Kouassi von Paris Saint-Germain.

Dabei wird der Kreuzbandriss des ehemaligen Schalkers Sané vor einem Jahr zum finanziellen Glücksfall für die Münchner. Denn während sich der pfeilschnelle 24-Jährige längst bestens erholt hat, sparen die Bayern ein Jahr nach der bereits anvisierten Verpflichtung, die mindestens 100 Millionen Euro gekostet hätte, nach der Corona-Krise und ein Jahr vor Sanés Vertragsende mindestens 50 Millionen Euro ein. Gut möglich, dass der Essener sogar für noch weniger Ablöse an der Isar anheuert.

Zudem sollen sich die Münchner und der Nationalspieler auch beim Gehalt entgegengekommen sein. Aus gut informierten Quellen heißt es, dass der Sohn des früheren Bundesligatorjägers Suleymane (Freiburg, Nürnberg, Wattenscheid), unterhalb der ursprünglich angesiedelten 20 Millionen Euro Jahressalär eintaxiert wurde. Wichtiger noch aber für den Rekordmeister: Sané wird nicht mehr in der August steigenden Finalrunde der Champions League für ManCity aufdribbeln. Somit kann er ausgeruht in die Saisonvorbereitung bei den Münchnern gehen. 

Noch interessanter ist aber der Transfer des jungen Franzosen Kouassi, den PSG-Trainer Thomas Tuchel Gerüchten zufolge liebend gern gehalten hätte. Doch Kouassi brennt auf sein Bayern-Engagement. "Ich war sehr aufgeregt und konnte es vor allem kaum erwarten, den Vertrag zu unterschreiben", sagte der französische Junioren-Nationalspieler.