Freund der Zigarre und des Frontalangriffs: Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge.  Foto:  Imago Images

Die Bayern stehen kurz vor der Krönung, ziehen trotz der BER-Strapazen und dank des Doppelpacks von Super-Stürmer Robert Lewandoski mit 2:0 (1:0) gegen den ägyptischen Spitzenklub Al Ahly SC ins Finale der Klub-WM in Katar ein. Doch während der erträumte sechste Titel zum Greifen nah ist, wütet Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge in der Wüste weiter. Nach dem BER-Ärger wird wieder DFB-Manager Oliver Bierhoff zur Zielscheibe. 

„Ich habe kein Problem mit Oliver“, sagt Rummenigge, erklärt aber dann: „Ich finde es nicht gut, dass er in diversen Interviews die nicht gute Jugendarbeit den Bundesliga-Klubs zuschiebt.“

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Damit nicht genug: Auch Bierhoffs öffentliche Gedankenspiele über einen Nachfolger von Bundestrainer Joachim Löw stößt Rummenigge auf. Insbesondere, weil Bierhoff auch Bayern-Trainer Hansi Flick als Löw-Erben ins Gespräch brachte – eventuell bereits nach der EM im Sommer und trotz dessen Vertrags bis 2023 in München. „Wir beim FC Bayern reden dem DFB ja auch nicht rein. Und da gibt es aktuell genügend. Denn der Job beim DFB verlangt derzeit hartes Zupacken“, kanzelt Rummenigge Bierhoff ab.

Flick konzentriert sich wie immer aufs Sportliche: Am Donnerstag (19 Uhr, DAZN) soll gegen Mexiko-Klub Tigres de Monterrey das Sextuple – der sechste Titel innerhalb eines Jahres – klargemacht werden. Nach dem mühsamen Halbfinal-Sieg warnt er vor den Mexikanern: „Sie sind wirklich sehr dynamisch und athletisch. Wir werden uns darauf vorbereiten.“