Bayern-Keeper Manuel Neuer gibt die Richtung vor: Der designierte Meister peilt im Pokal ein besonderes Titeljubiläum an. Foto: AP

Auf Eintracht Frankfurt wartet im Pokal-Halbfinale die größtmögliche Hürde. Gegen Bayern München (Mittwoch, 20.45 Uhr, ARD) soll deshalb die Erinnerung an die Sternstunde vor zwei Jahren helfen, als die SGE den FCB mit 3:1 düpierte. Doch auch der Rekordmeister hat die Schmach von Berlin nicht vergessen und nimmt ein besonderes Titeljubiläum ins Visier. 

„An das verlorene Finale erinnern wir uns alle noch“, erklärt Bayern-Kapitän Manuel Neuer. Der Keeper sinnt auf Revanche: „Wir wollen unbedingt ins Finale und die Möglichkeit haben, in Berlin wieder Pokalsieger zu werden.“ Dort würde der Rekordmeister dann auf Bayer Leverkusen treffen. Die Werkself setzte sich gestern mit 3:0 beim Regionalligisten 1. FC Saarbrücken durch. 

Den Geist von 2018 beschwört wiederum Frankfurt-Trainer Adi Hütter, der damals ebenso wie Bayern-Coach Hansi Flick nur Zuschauer war. „Das war emotional ergreifend“, sagt der Nachfolger von Nico Kovac: „Diese Emotionen müssen wir mitnehmen und das Unmögliche möglich machen. Wichtig ist, dass man daran glaubt. Jede Mannschaft ist in gewissen Momenten zu knacken.“

Das Gegenteil wollen die Bayern beweisen, die sich den Tag des Endspiels (4. Juli) längst dick angestrichen haben. Zum fast schon fixen 30. Meistertitel soll dann Pokalsieg Nummer 20 kommen. In der Summe - also 50 - würde das ein goldenes Münchner Titeljubiläum bedeuten.