Berlins Änis Ben-Hatira blickt zuversichtlich in die Zukunft – sowohl für Hertha BSC als auch für seinen Klub. Imago

Da hat sich einer viel vorgenommen! Änis Ben-Hatira, seit zehn Tagen zurück in Berlin und für den Berliner AK am Ball, glaubt fest daran, dass sein Ex-Klub Hertha BSC trotz der aktuellen Krise bereits bald wieder erfreuen kann. Er selbst träumt vom Drittliga-Aufstieg mit dem BAK.

Ben-Hatira kann sich BAK-Verbleib vorstellen

„Wir haben uns erstmal bis zum Sommer vertraglich geeinigt. Ein Aufstieg funktioniert nicht von heute auf morgen. Man wird sehen, wie wir uns verständigen. Ich bin noch zu fit, um über ein Karriereende nachzudenken“, sagte der gebürtige Berliner am Dienstag auf einer Pressekonferenz. Ben-Hatira weiter: „Ich bin voller Motivation und Tatendrang. Ich freue mich, vor meinen Freunden und meiner Familie zu spielen. Deswegen ist es eine Sache, die auch ein paar Jahre gehen könnte.“

Zum Ende der Transferperiode hatte sich der Berliner AK prominent mit dem ehemaligen Bundesliga-Profi verstärkt. Der 33 Jahre alte Offensivmann, der zwischen Sommer 2006 und Dezember 2016 insgesamt 101 Bundesligapartien für den Hamburger SV, Hertha BSC, Eintracht Frankfurt und Darmstadt 98 bestritt, hat die ersten Einsätze für den Viertligisten bereits hinter sich. Die Mannschaft steht in der Regionalliga Nordost auf Rang vier.

Ben-Hatira glaubt an Hertha und Bobic

Der Tunesien-Deutsche wurde vor allem durch seine Zeit bei Hertha BSC bekannt. Die Situation bei seinem Ex-Klub findet Ben-Hatira schwierig. „Dass Hertha jetzt so weit unten steckt, hätte ich nicht erwartet. Mit Fredi Bobic haben sie einen, der weiß, wie es gehen sollte. Es hat so eine Art Renovierung im Sommer stattgefunden, die auch Zeit benötigt“, erklärte Ben-Hatira.

Der Spielmacher weiter: „Es ist viel passiert im Verein. Nichtsdestotrotz sind Erwartung und Realität weit voneinander entfernt. Das ist Fakt. Wenn man Bobic lässt, wird man wieder mehr Freude haben an Hertha.“

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