Die Fans des BFC Dynamo stehen hinter ihrem Klub und unterstützen ihn auch bei virtuellen Geisterspiel mit Spenden. Foto: Patrick Skrzipek

Berlin - Der BFC und sein fiktives Retterspiel gegen den FC Corona Covid-19 zeigt, wie sehr der Klub seinen Anhängern am Herzen liegt.    Über 50.000 Euro flossen aus den Spenden für virtuelle Tickets, Bratwürste, Bier und Ähnlichem auf das Konto der Hohenschönhauser. Stark!

Die BFC-Verantwortlichen widmen sich dem Kick mit solcher Hingabe und Liebe zum Detail, dass einem das Herz aufgeht. So meldeten sie mit 50.700 verkauften Tickets, dass das längst verblichene Stadion der Weltjugend als fiktiver Spielort seine Auslastungskapazität erreicht hat und ausverkauft ist!

Das hilft, die Corona-Pause zu überbrücken und reale Verluste zu deckeln. Hits wie gegen Cottbus oder Chemie Leipzig hätten in der realen Welt ja fünfstellige Einnahmen gebracht.

Und wie lang die Zwangspause noch dauert, wann  ohne Geisterkicks über die Runden gekommen werden kann, steht in den Sternen.  Bis zum 18. April (13.30 Uhr) läuft die Aktion, die man mit einem gewissen Augenzwinkern betrachten muss, noch. Bis dahin sollte noch der eine oder andere Spenden-Euro  obendrauf kommen.