War richtig gut drauf und muss nun lange draußen sitzen: Dynamos Verteidiger Max Klump. Patrick Skrzipek

Manchmal hat man den Eindruck, dass der Fußballgott etwas gegen den BFC Dynamo hat. Die Weinrot-Weißen sind durch die Ausfälle von Niklas Brandt, Philip Schulz, Marvin Kleihs und Matthias Steinborn wahrlich bereits vom Verletzungspech gebeutelt. Nun kommt vorm Spiel gegen Chemnitz am Freitag (19 Uhr, Sportforum) mit Max Klump ein weiterer Stammspieler dazu. Und wieder mal ist es kein kurzfristiges Ding!

„Max hat einen Knorpelschaden im Knie. Das muss operiert werden. Da ist ein Teil abgesplittert. Das muss entfernt und der Rest muss geglättet werden“, berichtet BFC-Trainer Christian Benbennek.

Dynamos Klump war gut drauf

Die Konsequenz für Klump: Die Hinrunde ist gelaufen. Eine Rückkehr wird für Januar angepeilt. Verdammt bitter für den Spitzenreiter der Regionalliga Nordost. Klump war zuletzt richtig gut drauf.

Bei all diesen Hiobsbotschaften, verliert man da nicht irgendwann den Glauben? „Ich habe für so etwas überhaupt keine Zeit. Da darf ich nicht mal daran denken, dass frisst nur unnötige Energie“, will Benbennek nicht mit dem Schicksal hadern, sondern sich aufs Wesentliche konzentrieren.

Benbennek fordert mehr

„Ich beschäftige mich mit dem, was ich beeinflussen kann. Und da ziehen die Jungs alle gut mit und wissen, dass sie jetzt noch mal ’ne Schippe drauflegen müssen“, meinte der 48-Jährige.

Der Plan gegen Chemnitz steht: Michael Blum wird für Klump wie zu Saisonbeginn aus der Innenverteidigung nach links rücken. Blums Platz in der Schaltzentrale übernimmt Routinier Marcel Stutter.

Und wenn er den nächsten Dreier anpeilt, wird  BFC vor allem Stoßgebete in Richtung Fußballgott senden und hoffen, dass sich nicht noch ein weiterer Spieler verletzt. Denn sonst wird die Personaldecke für die ambitionierten Ziele der Dynamos auf Dauer doch zu dünn.