Spät jubelt die VSG Altglienicke. Foto: Matthias Koch

Das kann Trainer Karsten Heine, dem Trainer der VSG Altglienicke, nicht gefallen haben. Sein Team siegt gegen den VfB Auerbach 2:1, findet aber nie so richtig ins Spiel. Auch mit zwei Mann mehr braucht es letztlich jede Menge Glück, um vier Minuten vor dem Spielende doch noch den Siegtreffer zu erzielen. Tugay Uzan ist der Torschütze. So wird das nichts mit dem erhofften Pokalcoup gegen den 1. FC Köln am kommenden Sonnabend.

Vor etwa 200 Zuschauern im Jahnsportpark haben Heines Schützlinge von Beginn an große Probleme gegen die dicht gestaffelte Abwehr der Gäste. Alles bleibt Stückwerk, nichts will gelingen. Erst in der zweiten Hälfte kommt ein bisschen Schwung in die Aktionen der VSG, was dann auch in der 54. Minute den Führungstreffer durch Christian Skoda zur Folge hat. Aber der VfB, der zu diesem Zeitpunkt schon in Unterzahl spielt, weil Tim Häußler in der 41. wegen einer Tätlichkeit vom Platz geflogen ist, schlägt in Gestalt von Marc-Philipp Zimmermann postwendend zurück. Der Widerstand der Auerbacher bricht erst, als sich auch noch Aleksandrs Guzlajevs mit Gelb-Rot vorzeitig in die Kabine verabschiedet. 

„Uns war klar, dass es ein schweres Brett werden würde. Und das ist dann auch passiert. Wir haben vor allem vor der Pause suboptimal nach vorne gespielt, waren viel zu ungenau. Wir haben in der Halbzeit besprochen, dass wir Geduld brauchen, machen auch das 1:0 und bekommen dann auf fatale Art und Weise den Ausgleich. Wenn wir ehrlich sind, müssen wir später bei dem Konter das 1:2 bekommen“, so Heines Fazit.