Dortmunds Trainer Edin Terzic schafft nicht die Wende. Nach dem 1:2 in Freiburg steht er immer mehr unter Druck. Foto: AFP

Trainer Lucien Favre vor acht Wochen gefeuert, doch mit Nachfolger Edin Terzic geht es für den BVB noch schlimmer bergab. Nach dem 1:2 beim SC Freiburg ist jetzt sogar das Ticket nach Europa in Gefahr – nur noch Platz 6.

Lizenzspieler-Chef Sebastian Kehl verteidigt den jungen Coach: „Es gibt von uns überhaupt keine Kritik an seiner Arbeit. Ich traue ihm absolut zu, dass er mit der Mannschaft die Qualifikation zur Champions League erreicht.“ Achtung, bei Treueschwüren wird es meistens für den Coach gefährlich.

Zweifel sind da aber angebracht. Die Mannschaft scheint satt zu sein und die Frage nach der fehlenden Siegermentalität wird immer lauter. In Freiburg war mit Abstand Supertalent Youssoufa Moukoko (16) der beste Mann. Er spielte aber nur eine halbe Stunde und machte das einzige Tor für den BVB. Dass ein 16-Jähriger allen anderen durch Engagement die Show stiehlt, weil andere leblos über den Platz laufen, stört auch Terzic: „Das ist etwas, was uns sehr ärgert und sehr stört.“

Für die Interimslösung auf der BVB-Trainerbank wird es keine Zukunft nach der Saison geben. Vielleicht ist genau das ja das größte Problem. Die Profis warten auf den nächsten Cheftrainer und haben die Saison innerlich schon abgehakt.