Gladbachs Marcus Thuram drehte durch und spuckte Hoffenheims Stefan Posch ins Gesicht.  Foto:
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Gladbach hat zum Jahresausklang zwei Probleme. Nach der 1:2-Heimpleite gegen Hoffenheim zu wenige Punkte und dazu auch noch ein Lama im Team. Völlig ekelhaft spuckte Marcus Thuram Gegenspieler Stefan Posch aus Nahdistanz ins Gesicht (78.). Die Rote Karte war keine Frage, eher schon die Dauer der folgenden Sperre...

Thuram entschuldigte sich zwar via Instagram sofort nach dem Spiel: „Es hat etwas stattgefunden, was nicht in meinem Charakter liegt und nie wieder vorkommen darf. Natürlich akzeptiere ich alle Konsequenzen meines Handelns.“ Dennoch werden vier Spiele Sperre wohl die Mindeststrafe sein, die der DFB wegen unsportlicher Tätlichkeit verhängen wird.

Vor fünf Jahren wurde der frühere Dynamo-Dresden-Profi Aias Aosman nach der gleichen Ekel-Aktion vier Partien gesperrt. Das war aber vor Corona und Hygienekonzept. Ex-Nationalspieler Didi Hamann fordert deswegen mehr: „Er muss für sechs bis acht Wochen aus dem Verkehr gezogen werden.“