Robert Lewandowski muntert seine Bayern-Mitspieler nach seinem Treffer zum 3:1 auf. Foto: Imago Images/Kolbert-Press

Der FC Bayern ist zwar auf Meisterkurs – aber dabei spielerisch ziemlich aus dem Tritt geraten. Nach dem 2:4 in Bochum vergangene Woche mühten sich die Münchner gegen den Tabellenletzten Fürth zu einem 4:1 (0:1). Ergebnishöhe okay, aber überzeugend war dieser Sieg nicht.

Die Bayern gingen seltsam harmlos ins Spiel und das Schlusslicht verteidigte kompakt. Keine echten Torchancen, dafür viele Fouls, so lief es bis zur 42. Minute. Dann setzte Fürths Branimir Hrgota zum Freistoß aus 19 Metern an. Marcel Sabitzer fälschte den Schuss mit dem Knie ab und der Ball flog ins lange linke Eck zum 1:0 für Fürth. Beim Pausenpfiff setzt es Pfiffe für die Bayern-Stars.

Bayern-Dusel: Ex-Unioner Griesbeck mit Eigentor

Doch es roch nicht lange nach Sensation. Die zweite Halbzeit war gerade mal eine Minute gespielt, da traf Robert Lewandowski zum 1:1. In der 61. Minute tat Ex-Unioner Sebastian Griesbeck den Bayern den Gefallen und schob den Ball nach Flanke von Thomas Müller ins eigene Tor – 2:1 für den Rekordmeister.

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Führung da, aber so richtig rund lief es danach beim Rekordmeister noch immer nicht. Eine Ecke von Joshua Kimmich und eine Kopfablage von Niklas Süle zu Lewandowski, der einnickte, reichte dann immerhin noch für das 3:1 (82.). In der Nachspielzeit erhöhte Eric Maxim Choupo-Moting dann noch auf 4:1 (90.+1).

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Bayern verliert Corentin Tolisso

Zehn Minuten etwas Glanz, mehr nicht. Lewandowski selbstkritisch: „In der ersten Halbzeit sind wir nicht richtig ins Spiel gekommen. Das war zu umständlich. Die zweite Halbzeit ging wieder in die richtige Richtung.“

Trotz der Höhe war es ein mühevoller Pflichtsieg gegen das Schlusslicht, der den Bayern auch noch einen herben Verlust brachte. Corentin Tolisso musste mit Muskelfaserriss im linken Oberschenkel in der 25. Minute ausgewechselt werden. Der Franzose wird wieder mal für ein paar Wochen ausfallen.

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