Pep Guardiola kann es nicht fassen. Er fliegt mit ManCity im Viertelfinale gegen Lyon raus. Foto: dpa

Es gibt kein Champions-League-Halbfinale zwischen dem FC Bayern und Ex-Coach Pep Guardiola, sondern eines gegen Lyon. Der Spanier verlor mit Manchester City das Viertelfinale gegen Olympique Lyon mit 1:3 (0:1).

Eine Überraschung ist es nicht, dass der Außenseiter aus Frankreich gegen die Startruppe aus England siegte. Denn während ManCity bis Ende Juli in der Premier League spielte, konnte sich Lyon lange auf die Königsklasse vorbereiten. Denn in Frankreich wurde die Saison im März wegen Corona abgebrochen.

So stehen mit Bayern, Leipzig (Bundesliga endete am 26. Juni), Paris Saint-Germain und Lyon vier Teams im Halbfinale, die einen Fitnessvorteil gegenüber allen anderen Teams hatten.

Lyon brauchte gegen ManCity eine schnelle Führung und bekam sie. In der 24. Minute traf Maxwell Cornet zum 1:0. Die Franzosen rührten danach Beton in der Abwehr an und versuchten ihr Glück mit Kontern. Bis zur 69. Minute ging das gut, dann traf der Ex-Wolfsburger Kevin De Bruyne für ManCity zum 1:1.

Danach gaben die Engländer noch mehr Gas, aber Lyon konterte eiskalt. Der eingewechselte Moussa Dembele machte zwei Tore (79./87.) zum 3:1. Die Franzosen hauten erst Juve im Achtelfinale raus, jetzt ManCity. Achtung, Bayern!